Le Nozze di Figaro am Schlosstheater Schönbrunn

Mit zwei Opernproduktionen bereicherte in diesem Jahr eine Kooperation zwischen der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien und der Wiener Veranstaltungsagentur Image zum zweiten Mal das Festival der Internationalen Sommerakademie (isa) der Musikuniversität. Nach einer fulminanten Fledermaus folgt nun in der zweiten Augusthälfte mit Le Nozze di Figaro von Wolfgang Amadé Mozart ein Opernklassiker in den Räumen des historischen Schlosstheaters von Schönbrunn. Amusio besuchte diese sehr ambitionierte und hervorragend einstudierte Studierenden-Produktion am 27. August.

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Szenenfoto "Le Nozze di Figaro" (c) Richard Tanzler

Szenenfoto “Le Nozze di Figaro” (c) Richard Tanzler

Was soll man noch über die gefeierte Mozart-Oper Le Nozze di Figaro sagen? Von den einen wird sie zum Revolutionsstück schlechthin gemacht, in welchem die Standesordnung des ausgehenden 18. Jahrhunderts fließend wird, wohingegen die anderen in ihr etwas vom Besten sehen, was Mozart für das Musiktheater geschaffen hat. Sei es wie es sei. Mögen die einen, wie auch die anderen zu ihrem Gutteil Recht haben. Le Nozze di Figaro stellt stets, wenn sie auf die Bühne gebracht wird eine Herausforderung für alle Mitwirkenden dar. Soviel verschiedene Affekte müssen glanzvoll ausgestaltet, große und kleine Schicksale an diesem „tollen Tag“ über die Bühne gebracht und einige der berühmtesten Arien der Musikgeschichte gesungen werden.

Es ist sicherlich nicht zuviel gesagt, wenn man feststellt, dass den Studierenden der Musikuniversität in der Regie von Michael Temme und im wandelbaren Einheitsraum von Friedrich Despalmes eine Spitzenleistung in schauspielerischer, wie gesanglicher Hinsicht gelungen ist. Spielfreudig setzte das junge Ensemble die rasanten Geschehnisse in Szene, so dass an diesem Abend wohl kein Auge trocken blieb.

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