iPad: Steinberg bringt Cubasis Update – Mit Kassettenrecorder auf der Kuhwiese?

Musik produzieren auf dem iPad: Ohne Computer. Ohne Plugins. Ohne eine Steckdose. Im Zug, im Park, auf einer Insel oder im Regenwald? - Die Atmosphäre eines Ortes oder einer Situation sofort klanglich verarbeiten zu können – unabhängig vom Studio, vom Schreibtisch, vom Mousewheel, und von Kabeln – für viele sicherlich reizvoll. Doch wie sieht es mit der Qualität aus? Taugen die mobilen Tools für professionelle Zwecke? Was ist ausschlaggebend für eine gute Produktion?

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Steinberg's Cubasis - iPad App, Quelle: amusio.com

Steinberg’s Cubasis – iPad App, Quelle: amusio.com

Bislang gab es zwei nennenswerte DAWs auf dem iPad: Auria und Cubasis. Jede App hat ihre Vorzüge: Bislang war es z.B nur mit Auria möglich in 24Bit aufzunehmen – Dafür hat Cubasis die beste AudioBus-Integration , und eignet sich gut für MIDI.

Am Dienstag Morgen hat Steinberg ein Update für Cubasis herausgebracht:

Neu in Version 1.6:

  1. Neue Audio-Engine mit erweiterten Sampleraten (44.1/48/96 kHz) und Bitraten (16/24 Bit)
  2. Echtzeit-Playback von Audiodateien beliebiger Formate (44.1/48/96 kHz und 16/24/32 Bit) unabhängig von der Samplerate und Bittiefe des Projekts.
  3. Bis zu 24 physikalische Ausgänge adressierbar
  4. Zuweisbarer Metrom-Ausgang und Pan Regler für MIDI Clock Latenzausgleich
  5. Regelbare Eingangsverstärkung für Audio-Interfaces und externe Mikrofone

Die Vielfalt der Klänge ist immens hoch !

Mit einem Vergleichbar geringen Budget, hat man als iPad-Nutzer mittlerweile unzählige Synthesizer, gesamplete Instrumente, experimentelle Klangerzeuger, Effekte, Sound- Emulationen und Modulationen zur Hand – fast täglich werden es mehr. Auf einem Desktop-Computer würde dies jeglichen finanziellen Rahmen sprengen.

Entwickler von Desktop-Musiksoftware rechtfertigen ihre hohen Preise natürlich mit einem gewissen Standart an Soundqualität und Professionalität. Allerdings können, meiner Meinung nach, mittlerweile gerade im Synthesizer- und Instrumentenbereich, viele Apps klanglich locker mithalten. Einzig und allein Hardware klingt nach wie vor besser als iPads & Computer.

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Über Milan Grajetzki

Milan Grajetzki | Freiberuflich als Musikproduzent, Gamedesigner und Redakteur. Derzeit Student an der Kunsthochschule für Medien, Köln.

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