REVIEW: Automatic von Ladi6

Sobald das Album im CD-Player liegt ist es fast unmöglich nicht „BOMBASTISCH!“ zu denken und zu fühlen. Die Neuseeländerin hat mit ihrem dritten Album etwas ganz besonderes geschaffen. Es werden Genre-Grenzen eingerissen. Soul zwischen Future-Funk und HipHop sind die Bezeichnungen, die sich im Pressetext finden lassen. Und die treffen es eigentlich auch ganz gut. Ladi6 schafft einen Sound der gleichzeitig im offenen Cabrio bei Sonnenschein, oder eingemummelt auf der Couch bei Regen gehört werden kann. Und damit ist sie endgültig als “feat.” bei Fat Freddy‘s Drop aus den Köpfen und als eigene Band präsent.

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Ladi6 Foto: Dean MacKenzie

Ladi6
Foto: Dean MacKenzie

Die Aufnahmen zum Album sind sowohl in Neuseeland, als auch in USA – Detroit entstanden. Die Sängerin Karoline Tamati und ihr Team haben sich zusammen einen eigenen Sound geschaffen. Ein gewisser HipHop-Hintergrund lässt sich nicht leugnen und wird zugleich, mit der Verschmelzung weiterer Stilrichtungen, zu einem grandiosen Pop-Format. Neo-Soul und Electronic-Beats wären hier bspw. als Einflüsse zu nennen.
Aber auch textlich ist Ladi6 nicht zu ignorieren.

Fazit:
–> Album anHÖREN !

Live ist Ladi6 übrigens auch eine besondere Nummer. Und wie es der Zufall so will, ist die Band gerade in Europa auf Tour. Vier Möglichkeiten gibt es noch, sie zu sehen:

18.09. München – Ampere
19.09. Frankfurt – Zoom
20.09. Münster – Hot Jazz Club
21.09. Hamburg – U&G Turmzimmer
Alle weiteren Infos findet ihr hier: http://ladi6.com/

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Über Maria Forkel

Abgeschlossenes Studium der angewandten Kulturwissenschaften mit Schwerpunkt auf Musik. Reges Interesse an urbaner Kultur und musiksoziologischen Themen.

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