Review: Sons of Anarchy – S06E02 – One One Six

Die harten Jungs der Anarchie schlagen mit One One Six wieder zu. Clay Morrow bekommt wieder Main Charater Screentime, und ansonsten gibt es einerseits einen Kopfschuss und andrerseits Gratisheroinspritze inklusive Kopfkissen auf Gesicht. Nicht übermäßig viel physische Brutalität also und deshalb keine Badewanne voll Pisse, aber deswegen noch lange nicht “something with teeth”…

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Logo der Sons of Anarchy; Quelle: © 2008 FX Networks, LLC. All rights reserved

Lee Toric hurts people who hurt people; Quelle: © 2008 FX Networks, LLC. All rights reserved

Lee Toric: “I am hurting people who hurt people, that’s always my endgame.” Eine weitere selbstgerechte Vorstellung von ausgleichender Gerechtigkeit. Clay Morrow unterschreibt ob dieser Worte einen Deal, der der Deal mit dieser Episode ist. Schließlich muss die Geschichte um den redundanten Gewaltzirkel weitererzählt werden. Das interessanteste Potenzial birgt demnach wohl Morrow, der zum nicht totzukriegenden Endgegner Jax Tellers ausgebaut wird. Oder ist der alte Mann wider Erwarten keine Ratte?

Wir werden es vielleicht dann erfahren, wenn erneut die großen Emotionen hochkochen. Jene, bei denen das Herz an der Heroinnadel hängt und rauschend pumpt: “Ich will doch auch gehört werden!” Lee Toric fälscht Clays Unterschrift; von Tinte zur Tinte zum nächsten Problem. Abspannmusik zu vorbereitenden Bildern.

Die Drehbuchschreiber versuchen weiterhin, Jax Teller als das im Kern eigentlich herzensgute Clubmastermind zu etablieren, aber Charlie Hunnam ist als Schauspieler nicht überzeugend. Den oft künstlich aufgebauschten inneren Zwiespalt, in dem er sich wohl befinden soll, kann er kaum ausdifferenziert auf die Mattscheibe bringen. Da hilft auch der Plot um die KG9 nicht viel.

Dennoch, die sidestory über einen Jungen, der mit der Automatikwaffe aus dem Lager SAMCROs in einem Schulgebäude um sich ballerte, gibt dem Zuschauen einen gewissen Thrill mit auf den Weg: Wenn man den Amoklauf über einige Kausalketten mit Biker Jax verknüpft, darf dieser sich mit der Beteilung am Tod von Kindern auseinandersetzen. An dieser Stelle dürfte es dann endlich spannend werden. Hoffentlich. Nur drüber reden hilft herzlich wenig.

Was der Deal mit dieser Serie ist, muss mir wohl erst klar werden, denn ich werde das Gefühl bislang nicht los, dass sie mir unter ihrem auf “hart” getrimmten Lederjackenlook und teils arg möchtegern-toughen Dialogen 116 zu sagen hat. Oder 0.

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Über Bowls Götzke

Bowls Götzke | Musiker, Schreiber, No-Budged-Filmemacher, Manager, Künstler, Motto: .sTyle ist nicht alles, aber ein Tyle davon.

Eine Antwort auf Review: Sons of Anarchy – S06E02 – One One Six

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