„Keine Geheimnisse mehr“ – Ein Statement zum Überwachungsstaat

Der Hamburger Songpoet Heinrich von Handzahm hat sich Gedanken über die Datensammelwut unserer Gesellschaft gemacht und kurzerhand den Song „Keine Geheimnisse mehr“ produziert. Ein politisches Statement in Balladenform. 

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Für Heinrich von Handzahm gibt es "keine Geheimnisse mehr". (Quelle: Netinfect)

Für Heinrich von Handzahm gibt es “keine Geheimnisse mehr”. (Quelle: Netinfect)

„Nach der Schule wollte ich die Welt verändern und Karriere machen“, so äußert sich Heinrich von Handzahm auf seiner Website. „Das mit der Karriere hat geklappt. Nur die Welt konnte ich nicht verändern.“ Dafür wurde dem Musiker aber das Talent an die Hand gegeben, die Welt mit Melodie und Text zumindest zum Nachdenken anzuregen.

„Keine Geheimnisse mehr“ ist ein klares und melancholisches Statement zu unserer vernetzten Welt und den häufig zu laxen Umgang mit den privaten Daten. „Sind wir noch privat in einem Staat, der all unsere Daten hat?“ fragt er dann in seinem Lied und geht dabei auch auf die immer noch schwelende NSA-Affäre in einer Zeile ein: „Ist es Verrat, wenn einer sagt, was der Staat gestohlen hat?“ Klar ist hier von Edward Snowden die Rede, der ironischerweise in einem Land Asyl erhalten hat, das es mit den Menschenrechten nicht so genau nimmt. Regie bei diesem Video führte Christian Böge.

Am 09. September ist das neue Album „Was treibt dich an“ erschienen, dessen Lieder sich wieder durch geniale Texte auszeichnen.

Titelliste:

1. Indianer
2. Doppelleben
3. I-C-H-Syndrom
4. Was treibt dich an
5. Du bist viel zu laut
6. Hannover
7. Retro
8. Mr. Right
9. Affairen haben kein Happy End
10. Burn-out
11. Auf den Milchschaumplantagen Berlin

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Eine Antwort auf „Keine Geheimnisse mehr“ – Ein Statement zum Überwachungsstaat

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