Namedropping ohne Schuldgefühle

Birdys „Fire Within“ im Strudel der Sanftmütigkeit

In Birdys Zweitlingswerk „Fire Within“ steckt nicht nur Feuer, sondern auch ein namhaftes Arsenal an Top-Songwritern und -Produzenten, die der Engländerin bei der Kreation ihrer Songs zur Seite gestanden haben. Die vielschichtigen musikalischen Einflüsse sind natürlich hörbar, was „Fire Within“ zu einem abwechslungsreichen, wenn auch ruhigen Album macht. Und dann hat dieses zierliche 17-jährige Persönchen auch noch eine Stimme zum Niederknien.

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Birdys Zweitlingswerk "Fire Within" ist ab heute im Handel / Foto: Warner Music

Birdys Zweitlingswerk “Fire Within” ist ab heute im Handel / Foto: Warner Music

Obwohl Birdy es noch nicht einmal auf zwei Dekaden Erdenzeit schafft, veröffentlicht sie mit „Fire Within“ bereits ihr zweites Studioalbum. Den Durchbruch in Deutschland schaffte Jasmine van den Bogaerde, so Birdys bürgerlicher Name, mit einem Cover des Cherry-Ghost-Songs „People Help The People“. Nachdem sie das Lied als Musik-Act im Finale der letzten Staffel von „The Voice Of Germany“ performt hatte, schoss es auf Platz 3 der deutschen Single-Charts. Daraufhin verdienten sich der Song und ihre 2011er Debütplatte „Birdy“ kurz hintereinander Gold. Und das heute erscheinende neue Album „Fire Within“ ist auf dem besten Weg, sich diesem Erfolg anzuschließen.

Mal ehrlich, wer mit 17 schon so ausgefuchst ist, um auf eine Armada der talentiertesten Songschreiber und Produzenten im Musikbusiness zurückzugreifen, der besitzt wirklich die besten Voraussetzungen für eine steile Karriere. Hinzu kommt, dass Birdy den Großteil zu den elf neuen Songs auf „Fire Within“ selbst beigetragen hat: „Die Songs kommen alle direkt aus meinem Herzen.“ Die verschiedenen helfenden Hände sind eher Garnitur, die musikalischen Stempel, die dazu führen, dass auf dem Album kein Track gleich klingt.

Bei der aktuellen Single „Wings“ und der kommenden Auskopplung „Words As Weapons“ arbeitete Birdy mit Ryan Tedder zusammen, unter anderem schon Hit-Hilfsengel bei erfolgreichen Musikern wie Beyoncé, Adele oder Leona Lewis. Die feinfühlige Handschrift des One-Republic-Frontmanns schlägt sich auch in den Birdy-Kreationen nieder. Ähnlich sanft präsentiert sich die eingängige Ballade „No Angel“, an der Ben Lovett von Mumford & Sons mitgewirkt hat.

Drei Songs sind in Zusammenarbeit mit Dan Wilson entstanden, der neben Mumford & Sons und Eg White (z.B. James Morrison, Joss Stone) auch Produzent des Albums ist. Unter anderem hat er Adeles Überflieger-Song „Someone Like You“ mitgeschrieben und produziert – besser hätte es Birdy sicherlich nicht treffen können.

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Über Kathrin Tschorn

Kathrin Tschorn | Freiberufliche Musikredakteurin und Lektorin, beheimatet in Berlin. Stets Musik aus den Bereichen Pop, Rock, Indie, Jazz sowie allem dazwischen auf den Ohren und eine Tastatur unter den Fingern.

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