Die erste CD: Der Urknall des digitalen Audio-Zeitalters

Heute vor genau 30 Jahren, am 2. März 1983, sind die Compact Disc und das dazugehörige Abspielgerät, der CD-Player, auf dem Trampelpfad der Weltgeschichte erschienen. Rückblickend wird dieses Datum gerne als Beginn der digitalen Audio-Ära bezeichnet, auch wenn die Entwicklung hin zu dieser genialen Verschmelzung von Kunststoff-, Metall- und Laser-Technologie schon weitaus früher begonnen hatte.

Um das optische Speichermedium für Musik und seine Entstehung ranken sich viele Legenden. Fakt ist, dass die CD die Musikwelt revolutioniert hat. Aber hat sie heute, 30 Jahre nach ihrer Geburt, überhaupt noch eine Überlebenschance?

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CD / Foto: Irargerich (Creative Commons)

CD / Foto: Irargerich (Creative Commons)

In den 1970er Jahren feierte man erste Erfolge mit der optischen Aufzeichnung von Bildsignalen. In der Audio-Welt ärgerte man sich derweil über – das bei Nostalgikern heute so beliebte – Rauschen und den ständigen Scheibenwechsel bei Schallplatten. Daher forschte man nach einer Möglichkeit, auch Musik digital wiedergeben zu können. Beide Vorhaben überschnitten sich, sodass sich die Firmen Sony und Philips zusammentaten, um eine digitale Wiedergabedisk für Audiodaten zu entwickeln. Die Vorarbeiten, die Philips bei der Entwicklung seiner „Compact Disc“ – der Name leitete sich von seinem Vorreiter, der „Compact Cassette“, ab – geleistet hatte, mündeten schlussendlich in der Erfindung der CD, wie wir sie heute kennen.

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Über Kathrin Tschorn

Kathrin Tschorn | Freiberufliche Musikredakteurin und Lektorin, beheimatet in Berlin. Stets Musik aus den Bereichen Pop, Rock, Indie, Jazz sowie allem dazwischen auf den Ohren und eine Tastatur unter den Fingern.

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