Bass-Effekte (Teil 1)

Superfuzz Big Muff – Bass-Effektgeräte von Electro Harmonix

Wer kennt nicht den unnachahmlichen, kratzenden Klang der Fuzz-Effekte von Bands wie White Stribes, Mudhoney und Tocotronic? Die Gitarren-Verzerrer sind im Allgemeinen bekannt. Doch seit einigen Jahren wird auch im Bass-Bereich fleißig produziert. Im Folgenden sollen die beiden Bass-Pedals Bass Big Muff Pi und die Ende letzten Jahres erschienene Deluxe-Version vorgestellt werden.

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Optik/Gehäuse
Das Design ist bereits beim klassischen Big Muff einen Hinkucker wert: Mit viel Liebe zum Detail sind Logo und Beschriftungen auf grünen Hintergrund gedruckt. Die Bedienelemente (3 Regler, 1 Bass-Boost-Schalter und 1 Footswitch) wurden übersichtlich angeordnet und überzeugen durch einfache Anwendung.

Bass Big Muff Pi

Bass Big Muff Pi (Quelle: ehx.com)

Der Deluxe Bass Big Muff dagegen kommt mit allerlei Einstellmöglichkeiten (u.a. Sustain, Blend, Tone und Gate sowie einem 10 dB Toggle Switch) daher, was auf den ersten Blick für Verwirrung sorgen könnte, jedoch schnell überschaubar wird. Beide Effekte sind in einem stabilen Metallgehäuse gut verpackt und auch die Schalter und Regler hinterlassen einen schier unkapputbaren Eindruck. Der Deluxe verzaubert zusätzlich mit seinem gewittrigen Antlitz. Und das findet sich auch im Klang wieder!

Sound
Electro Harmonix legte beim Bass Big Muff Wert darauf durch Einfachheit den Sound der Gitarren-Effekte für den Bass nachzuahmen. Mit Erfolg, denn allein die Kombination aus Sustain und Tone erzeugen eine Vielzahl von Variationen im schmutzigen Verzerrbereich. Zusätzlich zum Volume-Regler gibt es einen Bass-Boost/Dry-Schalter, welcher durch Zuschalten einer weiteren Bassfrequenz einen ordentlich Schub bringt oder im Dry-Modus einen etwas dunkleren, stumpfen Klang besorgt.

Deluxe Bass Big Muff Pi (Quelle: www.ehx.com)

Deluxe Bass Big Muff Pi (Quelle: ehx.com)

Der Deluxe ist wie gesagt um einiges umfangreicher bestückt: Zu den klassischen Einstellmöglichkeiten kommen Blend, Gate und Crossover hinzu. Blend ermöglicht ein sanftes crescendo des verzerrten Sounds und der Noise-Gate reguliert bei voller Trönung den Rauschpegel. Mit den beiden High- und Low-Pass-Filter wird der Crossover bedient und schwächt das Signal unterhalb und oberhalb der Grenzfrequenz ab.

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Über David Richter

Studium der Kulturwissenschaften und Geographie an der FSU Jena; tätig als: Kulturmanager, Autor und Bassist; Musikalische Vorlieben in den Bereichen Surf, Punk, Stoner-Rock, Ambient, Garage, Post Rock, Old School

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