Klassik Festival mit Tradition

Kasseler Musiktage, 31. Oktober bis 17. November

Das große Jubiläum der Stadt Kassel, die 2013 ihren 1100. Geburtstag feiert, prägt auch das Programm der diesjährigen Kasseler Musiktage. Sie widmen sich anlässlich des Stadtjubiläums besonders den Stationen der Kasseler Musikgeschichte und lassen diese in Interpretationen von national und international renommierten Künstlern erklingen.

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Heinrich Schütz in einem Porträt von Christoph Spetner, ca. 1650/1660 (Quelle: Wikimedia Commons)

Heinrich Schütz in einem Porträt von Christoph Spetner, ca. 1650/1660 (Quelle: Wikimedia Commons)

Dabei haben die Kasseler Musiktage auch selbst allen Grund zum Feiern. Schließlich werden sie in diesem Herbst 80 Jahre alt. Sie wurden die 1933 vom Bärenreiter-Verlag gegründet und 1950 wieder aufgenommen und zählen bis heute zu den bedeutendsten Musikfestivals in Deutschland.

Im Eröffnungskonzert am 31. Oktober wird die Junge Deutsche Philharmonie in der Kasseler Martinskirche Sinfonien von Joseph Haydn und Felix Mendelssohn Bartholdy spielen. In Nicolo Antonio Porporas Violoncellokonzert G-Dur wird Jérôme Pernoo der Solist sein. Mit dem Thema Märchen und Musik wird am Freitag, den 1. November im Südflügel des Kulturbahnhofs eine für die Brüder-Grimm-Stadt Kassel besonders wichtige Frage aufgegriffen. Die Komponistinnen Jelena Dabić (Serbien), Aziza Sadikowa (Usbekistan) und Ying Wang (China) wurden beauftragt, je ein Märchen aus ihrer Heimat für drei Schlagwerker und Rezitation oder Projektion zu vertonen.

Am gleichen Ort wird am Samstag, den 2. November mit Louis Spohr ein erster Protagonist der Kasseler Musikgeschichte im Zentrum stehen. Kolja Lessing wird seine Klaviersonate und sein Rondoletto zu Gehör bringen. Spohr Oratorium „Die letzten Dinge“ ist am Sonntag, den 3. November um 17 Uhr in der Kasseler Martinskirche zu hören, Felicitas und Judith Erb werden am Montag (4. November, Kulturbahnhof Südflügel) einige seiner noch immer unterschätzten Lieder vortragen.

Die zweite große Figur in Kassels Musikgeschichte war Heinrich Schütz. Das Ensemble Weser-Renaissance Bremen wird am 6. November in der Friedenskirche Kassel Werke aus seiner Feder sowie aus der seines Lehrers Giovanni Gabrieli spielen. Auch Gustav Mahler (Lieder aus „Des Knaben Wunderhorn, 7. November) und Ernst Krenek, zwei weitere wichtige mit Kassel verbundene Komponisten, werden gebührend gewürdigt. Am Samstag, den 9. November werden das Vokalensemble Kassel und das Ensemble Studio musikFabrik in der Martinkirche Kreneks Oratorium „Symeon der Stylit“ aufführen.

Mehrere Quartett- und Trioabende, ein Kreativwettbewerb mit Podiumsdiskussion, ein Gesangswettbewerb, ein Orgelkonzert sowie das Abschlusskonzert am 17. November in der Kasseler Stadthalle runden das faszinierende Programm ab. Bei einigen Konzerten ist auch für Kinderbetreuung gesorgt. Nähere Informationen gibt es unter www.kasseler-musiktage.de.

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