Verflechtung der Kulturen

Dresden: Jüdische Musik- und Theaterwoche

Am 13. Oktober ist es wieder so weit: Die 17. Jüdische Musik- und Theaterwoche in Dresden beginnt. Bis zum 27. Oktober gibt es ein buntes Programm aus Konzerten, Ausstellungen, Theaterproduktionen, Tanzveranstaltungen, Filmen, Führungen, Workshops, Kursen oder auch Podiumsgesprächen. Thematisch liegt der Fokus in diesem Jahr auf der Verflechtung der jüdischen Kultur mit Deutschland, Sachsen, aber auch Polen und Tschechien.

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Valeria Shishkova, Foto: PR

Eröffnet wird das Festival im Gemeindezentrum der Jüdischen Gemeinde mit dem Liederabend “Mir gejen zusamen”, den Valeriya Shishkova gestaltet. Die Sängerin wurde in Moskau geboren und lebt seit vierzehn Jahren in Dresden. Der Schirmherr des diesjährigen Festivals, der polnische Botschafter Jerzy Margański, wird anwesend sein wie auch der tschechische Botschafter UDr. Rudolf Jindrák.  Begrüßt werden die Gäste mit dem traditionellen Orangenkuchen und einem Glas Sekt.

Das Programm ist sehr vielseitig: So befasst sich eine Ausstellung mit dem Leben Franz Kafkas in Prag, eine ander mit der Shoa. Daneben besteht die Möglichkeit, Einblicke in die hebräische und jiddische Sprache zu erhalten. Außerdem gibt es am 19. Oktober wieder einen Ball. Das Abschlusskonzert gibt die polnische Sängerin Bente Kahan am 27. Oktober.

Im Jahre 1997 wurde die „Jiddische Musik- und Theaterwoche“ erstmals durchgeführt und war damals deutschlandweit fast einmalig. Seit dem vergangenen Jahr bezeichnet sich das Festival als “Jüdische Musik- und Theaterwoche”. Gefördert wird es durch die Landeshauptstadt Dresden und der Kulturstiftung des Freistaates Sachsen, Medienpartner ist das Dresdner Stadtmagazin Sax.

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Über Raphaela Kaltenhäuser

Raphaela Kaltenhäuser | Freie Journalistin Klassische Musikszene Dresden

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