Annthrax

Charlie Hunnam versus nudelholzschwingende Analphabetinnen

Na, Gott sei Dank! Nachdem ich nun gefühlte acht Jahre reihernd über dem Pott hing und verzweifelt überlegte, in welchem Teil des Gartens ich meine Sons Of Anarchy DVDs verbuddle, damit sie auch ja niemand findet, nun endlich die rettende Erlösung: Charlie Hunnam, besser bekannt als Jax Teller aus “Sons of Anarchy” hat die Hauptrolle in der Verfilmung des besten Brennholzes aller Zeiten noch rechtzeitig an den Nagel gehängt.

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Dann doch lieber als Motorrad-Mafiaboss (Quelle: Sons of Anarchy, FX Networks LLC.)

Dann doch lieber als Motorrad-Mafiaboss
(Quelle: Sons of Anarchy, FX Networks LLC.)

Er wird nicht den dominanten Hausfrauenschwarm Christian Grey in “Fifty Shades of Grey” verkörpern, somit seine schauspielerische Würde bewahren und den nudelholzschwingenden Analphabetinnen auch noch einen Gefallen tun – die wollten ihn nämlich auch nicht als ihren Protagonisten und wüteten schon wild auf Twitter herum.

Ob dem guten Charlie das Getue und Gemecker zu viel wurde oder es – wie er offiziell behauptet – an seinem zu vollgestopften Terminkalender liegt, bleibt unklar, ist aber vermutlich allen Beteiligten relativ wumpe. Hauptsache ich darf weiterhin zugeben, Hunnam attraktiv zu finden, ohne dabei in fragwürdige Richtungen gedrückt zu werden. Und der teilweise recht hohlen, aber verdammt badassigen Serie “Sons of Anarchy” will ich auch nicht abschwören.

Weiterhin offen bleibt aber die Frage, was ich nun mit meinem Shades Of Grey-Wälzer mache. In die Tonne werfen, will ich den nicht, was sollen die Nachbarn nur über meinen literarischen Horizont denken? An Second-Hand-Läden spenden geht auch nicht, denn bei denen – ja, kein Witz! – stapeln sich die Exemplare schon derart in den Hinterräumen, dass sie keine mehr annehmen. Goethe sei Dank haben sich manche Menschen schon ernsthafte Gedanken zur “fachgerechten” Buchentsorgung gemacht und eine Facebook-Seite errichtet zum Thema “50 Ways To Kill 50 Shades of Grey”… Mal gucken, ob das Ding mit Curry schmeckt.

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Über Anne-Catherine Swallow

Geboren 1987 in Heidelberg, aufgewachsen in Paris, Diplom Kreatives Schreiben & Kulturjournalismus aus Hildesheim. Zu haben für alles, was laut, düster und böse ist.

Eine Antwort auf Charlie Hunnam versus nudelholzschwingende Analphabetinnen

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