Das Orchester der Versöhnung kehrt zurück

Berliner Republik

“Was macht eigentlich Rainald Grebe?” frage ich mich und finde auf seiner Internetseite dieses Foto, erstellt vom Starfotographen Jim Rakete, dazu folgender Text: „Ich bin in letzter Zeit sehr berühmt geworden. Ich hab die Waldbühne in Berlin gerockt, ich bin mit einem Orchester durch die großen Hallen dieser Republik getourt. Alles wurde immer fetter, ich auch … Wer bin ich, woher komme ich, was macht mich aus? Ich hab meine Zwiebel geschält, bis zum Kern. Ich will mein Leben singen, der Versuch ist es wert.“

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Rainald Grebe - Solo Konzert, Foto Jim Rakete

Rainald Grebe – Solo Konzert, Foto Jim Rakete

Zu viele Auftritte, zu viele Interviews, zu viel Rotwein und zu viel gutes Essen. Vom Erfolg verwöhnt, aber auch innerlich ausgehöhlt – Rainald Grebe macht eine Programm daraus. Aber Grebe wäre nicht Grebe, wenn er ihn dieser Haltung verharren würde.

Ja, so kennen wir Ihn, hoch zu Roß und durchgeknallt drischt er auf die Gäule ein  – Das Orchester der Versöhnung kehrt also zurück und Rainald macht sich Gedanken zur Lage der Nation: „ An der Macht ist die CDPDGRÜSDU…“

Grebe, Berliner Republik, Quelle rainaldgrebe.de

Grebe, Berliner Republik, Quelle rainaldgrebe.de

Die Bundestagswahl ist aber auch zu kurios, als dass ein Mann seines Genres ohne eigene Kommentare daran vorbeikommen könnte. Ab Dezember ist es dann soweit, am 17. Dezember reitet Rainald Grebe durchs Brandenburger Tor direkt in den Admiralspalast zur Premiere seines Programms „Berliner Republik“. Grebe, wenn es Dich nicht gäbe.

Weitere Infos und Termine des Großstadtindianers gibt es unter: rainaldgrebe.de

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Über Andreas Leclaire

Freischaffender Pianist, Gründer des Lakeside Jazzclub Schwerin

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