Europäische Romantik mit prominenten Klangkörpern

Europa-Kulturtage – Geheimnisvolles Lettland

Es ist ein großes und namhaftes Aufgebot, das zur Eröffnung der Europa-Kulturtage – Geheimnisvolles Lettland 2013 erwartet wird, die unter der Schirmherrschaft von Mario Draghi, Präsident der Europäischen Zentralbank, und Ilmārs Rimšēvičs, Präsident der Latvijas Banka stattfinden. Und man darf gespannt darauf sein, was am 16. Oktober beim Galakonzert in der Alten Oper Frankfurt zu hören sein wird. Schließlich gehören zu den prominenten Klangkörpern und Solisten das Lettische Nationale Symphonieorchester, der Lettische Staatschor „Latvija“ sowie die Violinistin Baiba Skride,

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der Pianist Reinis Zariņš und der Organist Aigars Reinis. Die Gesamtleitung obliegt Ainārs Rubiķis, der seit 2012 sowohl künstlerischer Direktor als auch Chefdirigent der Staatlichen

Dirigent Ainars Rubikis - Quelle: ECB / Kristaps Putnins

Dirigent Ainars Rubikis – Quelle: ECB / Kristaps Putnins

Oper und dem Ballett Theater von Novosibirsk ist und seit einiger Zeit zu den meist gefragten Orchesterleitern in Europa, Russland und Australien gehört.
Das Lettische National-Sinfonieorchester, das im Jahr 1926 als Lettisches Radio Orchester gegründet wurde, gehört mittlerweile zu den besten der baltischen Staaten. Doch nicht nur in der Heimat wird ihm viel Anerkennung zuteil, weltweit bringt ihm eine treue und sich stets erweiternde Zuhörerschaft viel Enthusiasmus entgegen.
Zu den bekanntesten Konzerthallen, in denen das LNSO bisher gastierte, gehören unter anderem die Mutterhäuser der Berliner und Kölner Philharmoniker, das Concertgebouw in Amsterdam, die Suntory Hall in Tokyo oder die Tonhalle in Zürich. Hinzu kommen die vielen bekannten Solisten, die mit dem Orchester bereits große Erfolge feiern konnten, zu denen unter anderem Natalia Gutman, Gidon Kremer, David Oistrakh und Grigory Sokolov gehören.

Der Staatschor „Latvija“ - Quelle: ECB / Ansis Starks

Der Staatschor „Latvija“ – Quelle: ECB / Ansis Starks

Mit über 70 Mitgliedern ist der Staatschor „Latvija“, der 1942 gegründet wurde, der größte professionelle Chor Lettlands, dem Land der Sänger. Bereits sechs Mal wurde er mit dem Großen Musikpreis seiner Heimat ausgezeichnet, 2003 wurde ihm der Preis der Regierung der Republik Lettland verliehen, und 2007 erhielt er den Preis des Kulturministeriums von Lettland.
Ausgesprochen breit gefächert ist das Repertoire von „Latvija“ – es reicht von der frühen Renaissance bis zu zeitgenössischen Stücken, umfasst Oratorien, Kantaten, Messen, Requiems, Symphonien, konzertante Opernaufführungen und A-cappella-Kompositionen. Hinzu kommen Jazz und Filmmusik.

Violinistin Baiba Skride - Quelle: ECB / Marco Borggreveall

Violinistin Baiba Skride – Quelle: ECB / Marco Borggreveall

Mit Baiba Skride ist eine der jungen und schon heute in ganz Europa sehr bekannten Violinistinnen vertreten. Als einen ihrer bisher größten Erfolge gilt ihr zuvor lang erwartetes Debüt mit den Berliner Philharmonikern unter der Leitung ihres Landsmannes Andris Nelsons hervorzuheben.
Darüber hinaus baute sie in der Saison 2012/2013 ihre enge Kooperation mit den Bostoner Sinfonikern und dem Sinfonieorchester Birmingham aus. Weitere Highlights der bisherigen Karriere von Baiba Skride sind die Teilnahme an der Schubertiade in Hohenems, Konzerte im Wiener Konzerthaus, im Amsterdamer Concertgebouw sowie ihre Tour durch die Vereinigten Staaten.

Pianist Reinis Zariņš - Quelle: ECB / Aiga Ozo

Pianist Reinis Zariņš – Quelle: ECB / Aiga Ozo

Als elektrifizierend und mit sensationeller Klarheit wurde das Spiel von Reinis Zariņš bereits in der Kritik bejubelt, der schon heute zu den herausragenden jungen lettischen Pianisten gezählt wird. Als Teilnehmer an zahlreichen internationalen Wettbewerben war er überaus erfolgreich, so zum Beispiel erreichte er den ersten Platz beim Smetana International Piano Competition in Tschechien, beim Jaques Samuel Piano Competition in Großbritannien und dem „Brother and Sister“ Klavier-Duo Wettbewerb in St. Petersburg.

Organist Aigars Reinis - Quelle: ECB / Ansis Klucis

Organist Aigars Reinis – Quelle: ECB / Ansis Klucis

1975 wurde Aigars Reinis in Jelgava geboren und am dortigen Music College begann seine musikalische Ausbildung. Diese umfasste sowohl Orgel als auch Musikpädagogik und Chor-Leitung. Später wechselte an die Jāzeps Vītols Latvian Academy of Music, an der er von Talivaldis Deksnis unterrichtet wurde.
Perfektioniert hat er seine Ausbildung in verschiedenen Meisterklassen. Seither konnte Aigars Reinis in seiner Laufbahn überaus gute Erfolge verzeichnen und hat mit Auszeichnung einige Wettbewerbe bestritten. Einerseits als junger Chorleiter, aber auch beim Internationalen Orgel-Wettbewerb in Lahti (Finnland) oder beim Erfurter Orgel-Wettbewerb. Konzertauftritte führten ihn in viele europäische Staaten, so zum Beispiel nach Tschechien, Polen, Frankreich, Deutschland, Ungarn, Italien, Norwegen oder Schweden.
Zur Aufführungen gelangen an diesem festlichen Abend Werke von Emīls Dārziņš, Pēteris Barisons, Camille Saint-Saëns, Richard Wagner, Jāzeps Vītols, Ēriks Ešenvalds und Rihards Dubra.

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