Review der aktuellen Episode

Sons of Anarchy – S06E06 – Salvage

Wer Wind sät, wird Sturm ernten. Nachdem die zentrale Immobilie der Sons of Anarchy, the club house, in die Luft gejagt wurde, lassen die Muskelbiker ihre schweren Schultern cool hängen. “We’re gonna fix this, brother!” Sicher tun sie das, denn die Testosteronfixer von Kurt Sutter finden stets einen wenig eleganten Weg, die Gewaltwurst noch eine weitere Runde durch den Fleischwolf zu drehen. Hass gebiert Hass – wann kapieren die das endlich?

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Der aktuelle Endgegner ist zu diesem Zeitpunkt nicht mehr Lee Torric. Auch nicht die KG9 Maschinenpistole, wegen der in Episode 1, Straw, eine handvoll Schüler dran glauben musste. Nein, es sind die drei alten Männer hinter dem irischen Waffenhändler, die allesamt um eine solide Holztafel herumsitzen und bedeutungschwangere Telefongespräche mit Jax Teller führen. Von den programmatischen Verhandlungsgesprächen dieser Serie zu schmutzigen Cops in der Nähe von Charming: Eine schlecht abgefilmte Motorradjagd versorgt das Publikum mit dem serienimmanent eingeforderten Adrenalin. Back to the roots. Gemma, Clay, a full table, karikative Brutalität (sehr sparsam diesmal!), ein Transvestit und Juicy over the top.

Alles kalkuliert. Jax will (noch immer/schon wieder) aus dem Waffenbusiness aussteigen und hält eine pathetische Rede für einen neuen Frühling. Blablabla. Klopfklopfklopf. Wenn um eine weitere Season verlängert wird, dürften solche Versprechen auf ihre Einlösung warten lassen. Ähnlich progressives Vorgehen wurde bereits in den ersten Staffeln postuliert und hinreichend vertan.

Schön an Salvage: Lee Torrics Vermächtnis; Neros tote Prostituierte. Sie erinnert an einen Toten, wo Tote in Sons of Anarchy grundsätzlich verdammt schnell in Vergessenheit geraten (20 Clubmitglieder in zwei Jahren). Allerdings muss man dieser Episode zugute halten, dass irrationale Gewaltausraster auf Juicy reduziert blieben. Das geht zumindest in die richtige Richtung. Richtig?

Keine Ahnung, aber wer Wind sät, wird Sturm ernten. So viel steht fest…

 

 

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Über Bowls Götzke

Bowls Götzke | Musiker, Schreiber, No-Budged-Filmemacher, Manager, Künstler, Motto: .sTyle ist nicht alles, aber ein Tyle davon.

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