Neues von Amos Lee

Amos Lee goes Country

Dass Amos Lee als Sänger von Soul und R&B und Jazz beeinflusst ist, weiß man, spätestens seit seinen musikalischen Beiträgen für die US-amerikanischen Fernsehserien wie Brothers & Sisters, Grey’s Anatomy oder Dr.House. Nun ging er aber nach Nashville. Nicht um gut zu essen oder freundliche Menschen zu treffen. Nein, für seinen fünften Longplayer suchte er sich just die Hauptstadt des Country aus. Und warum nicht? Hatten nicht viele seiner Songs eine unverkennbare Country-Note.

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Jedoch forciert das Album mit dem Titel „Mountains of Sorrow, Rivers of Song“, diesen offensichtlichen Willen des Künstlers ein neues Genre zu erobern, nicht unbedingt. So klingt zum Beispiel Loretta eher nach der R&B Metropole Memphis als nach Nashville. Dass aber die Motivation allerdings auf jeden Fall da war neue Pfade zu bestreiten, lässt sich nicht bestreiten. So konnte er auf die Mitwirkung der Genre-Vertrauten Sängerinnen Allison Krauss in „Chill in the air“ und Patty Griffins im herbstlich daherkommenden Titelsong zählen.

Was bei dem Longplayer auf der Strecke bleibt ist auf jeden Fall der Spannungsbogen. Durch seinen Ausflug in das Country-Gefilde gewann Amos Lee zwar auf der einen Seite an Vielseitigkeit auf der anderen Seite wirkt das Gesamtkonzept nun doch etwas beliebig.

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