Nur ein Miau

Katy Perry lässt ihr Brüllen auf „Prism“ vermissen

Das vierte Studioalbum der Königin des Pop bleibt hinter den Erwartungen zurück. „Prism“ zeigt Katy Perry von ihrer soliden Pop-Seite, kann aber kaum mit Highlights aufwarten. Nachdem Katy Perry mit ihrer Single „Roar“ rund um den Globus Platz 1 der Singlecharts und hierzulande Goldstatus erreicht hat, das neue Album wie wild promotet wurde, scheitert „Prism“ an seinen eigenen Zielen. Die Platte bleibt leider irgendwie beliebig.

Administriere bereits ab €0,- Deine Musikschule!

"Prism" von Katy Perry steht seit dem 18. Oktober in den Plattenläden / Foto: Universal Music

“Prism” von Katy Perry steht seit dem 18. Oktober in den Plattenläden / Foto: Universal Music

Die neue Katy Perry wurde uns so groß angekündigt: Mit ihrem vierten Album nach „Katy Hudson“, „One of the Boys“ und „Teenage Dreams“ wollte die 29-Jährige das Lollipop-Styling und die blaue Perücke hinter sich lassen. Während die äußerst erfolgreiche erste Singleauskopplung „Roar“ vielversprechend klang, wird nach der Veröffentlichung von „Prism“ klar: Die neue Katy Perry hat leider an Biss verloren.

Aber die CD jetzt nicht gleich von der Listen-to-Liste streichen, denn „Prism“ ist immer noch ein solides Pop-Album mit einer Mischung aus Guter-Laune-Songs und Powerballaden. Allerdings bleibt der Opener „Roar“ mit seinem klassischen Perry-Powerpop auch das Highlight der Platte. Da hatten sich wohl einige mehr erhofft. „Prism“ kommt generell danciger daher als seine Vorgänger, was oftmals aber die Assoziation mit Billig-Pop hervorruft. Die 13 neuen Tracks schaffen es bis auf einige wenige Ausnahmen nicht an das Ohrwurmpotential früherer Perry-Songs heran.

Viel okay, wenig Highlight

Eigentlich ein Widerspruch, dass Katy Perrys neue Platte so seicht daherkommt, obwohl sie mehr als bisher von autobiografischen Zügen geprägt ist. So erklärt die 29-Jährige, dass sie „By The Grace Of God“ in ihrer dunkelsten Zeit geschrieben, sie damit aber gleichzeitig zu mehr Kraft gefunden habe. Auch „This Moment“ gehört zu den aus dem Leben gegriffenen Songs: Inspiriert vom Buch „The Power Of Now“ des spirituellen Weltstars Eckhart Tolle, handelt das Lied davon, im Hier und Jetzt zu leben, anstatt sich immer nur Gedanken um die Vergangenheit oder Zukunft zu machen.

PS.: Auch bei Facebook? Dann werde Fan von amusio!

Über Kathrin Tschorn

Kathrin Tschorn | Freiberufliche Musikredakteurin und Lektorin, beheimatet in Berlin. Stets Musik aus den Bereichen Pop, Rock, Indie, Jazz sowie allem dazwischen auf den Ohren und eine Tastatur unter den Fingern.

2 Antworten auf Katy Perry lässt ihr Brüllen auf „Prism“ vermissen

  1. Pingback: People’s Choice Awards 2014: Die Nominierungen stehen fest! – amusio.com

  2. Pingback: Happy Birthday Katy Perry – amusio.com

Hinterlasse eine Antwort

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *

Du kannst folgende HTML-Tags benutzen: <a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <strike> <strong>