Review

South Park: “World War Zimmermann”

Diese Woche mischen South Park Macher Matt Stone und Trey Parker einen absurden Mordfall mit einem schlechten Zombie Blockbuster. Was auf den ersten Blick unvereinbar scheint, hat – bei näherer Betrachtung – erstaunlich/erschreckend viele Parallelen. Ins Kreuzfeuer der Kritik gerät diesmal die amerikanische Rechtsprechung. In einigen Staaten ist es erlaubt, seinen “Grund und Boden” notfalls mit Waffengewalt zu verteidigen.

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Cartman als Brad Pitt, Quelle: comedycentral.com

Cartman als Brad Pitt, Quelle: comedycentral.com

Während, und nachdem ich die neueste Southpark Folge angeschaut hatte, wusste ich nicht viel anzufangen mit dem was sich mir dar bot. Ich bekam den Eindruck die Episode sei dramaturgisch sehr gut strukturiert, fast wie ein kleiner Film. (etwas das Matt und Trey extrem gut beherrschen) Allerdings wusste ich weder mit diversen Name-Droppings, noch mit den offenbar vielfach zitierten Filmklischees etwas anzufangen. Auch der Grossteil der Gags erschloss sich mir nicht auf anhieb.

Etwas verwirrt, begann ich nach dem Abspann zu recherchieren:

Dreh- und Angelpunkt dieser Episode ist der Mord an einem unbewaffneten, farbigen, High-School Schüler: Trayvon Martin, der von dem 28 jährigen, zur Nachbarschaftswache beauftragten George Zimmermann, auf offener Strasse erschossen wurde – weil er ihn für einen Einbrecher hielt.

Zimmermann wurde nach kurzer Befragung von der Polizei wieder nach Hause geschickt, da, nach dem in Florida gültigen “Stand Your Ground” Gesetz, kein Grund bestand gegen ihn zu ermitteln.

Mir war dieser Vorfall nicht geläufig, in Amerika allerdings kam es zu massiven Protesten, bis Zimmermann schlussendlich doch der Prozess gemacht wurde.

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Über Milan Grajetzki

Milan Grajetzki | Freiberuflich als Musikproduzent, Gamedesigner und Redakteur. Derzeit Student an der Kunsthochschule für Medien, Köln.

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