Opernrarität im Wiener Konzerthaus

Das Mariinsky Theater St. Petersburg präsentiert “Les Troyens” von Hector Berlioz

Im Rahmen seines Wiener Gastspiels, das ganz im Zeichen des französischen Komponisten Hector Berlioz steht, präsentiert das St. Peterburger Mariinsky Theater unter Stabführung seines künsterlischen Leiters Valery Gergiev neben der Symphonie dramatique Roméo et Juliette und einem Orchesterkonzert unter Mitwirkung von Ekaterina Semenchuk und Julian Rachlin eine konzertante Aufführung der Oper Les Troyens.

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Fassade des Wiener Konzerthauses (c) Herbert Schwingenschlögl

Fassade des Wiener Konzerthauses (c) Herbert Schwingenschlögl

Die Entstehungs- und Rezeptionsgeschichte dieser Oper Berlioz’ ist beinahe so tragisch, wie das Bühnengeschehen selbst, welches der Aeneis von Vergil entnommen ist. Man kann dieses wohl zurecht als Mammut-Oper zu bezeichnende Werk als eine Art Lebensaufgabe des Komponisten bezeichnen. Der Bogen spannt sich dabei von der frühen Lektüre auf dem Schoß des Vaters bis zum Ringen um eine Aufführung des auch von Berlioz gedichteten Stückes. Letztlich konnte die Premiere der mit zahlreichen Solisten und umfangreichem Chor besetzten Oper erst 1863 in stark gekürzter Form stattfinden (es wurden nur die letzten drei Akte unter dem Titel Les Troyens à Carthage aufgeführt).

Bei der am Samstag, 26. Oktober 2013 um 18 Uhr im Wiener Konzerthaus stattfindenden konzertanten Aufführung der Grand opéra in fünf Akten in franzözischer Sprache werden u.a. der Tenor Sergey Semishkur (Énée), die Sopranistin Mlada Khudoley (Cassandre), die Mezzosopranistin Ekaterina Semenchuk (Didon), der Bariton Alexei Markov (Chorèbe) und der Bass Eduard Tsanga (Narbal) zu hören sein. Die umfangreiche Chorpartie wird vom Chor des Mariinski Theaters St. Petersburg und von der Wiener Singakademie bestritten. Begleitet werden die “Massen” vom Orchester des Mariinski Theaters St. Petersburg unter Leitung von Valery Gergiev.

 

 

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