Kasseler Musiktage

Junge Deutsche Philharmonie spielt zum Auftakt

„Die Jugend nach vorn!“ – Das haben sich offenbar die Veranstalter der diesjährigen Kassler Musiktage gedacht, denn das Eröffnungskonzert am 31. Oktober in der Martinskirche wird von der Jungen Deutschen Philharmonie bestritten. Dieses jugendliche Orchester ist für seine emotionalen und spritzigen Interpretationen bekannt und das Durchschnittsalter seiner Mitglieder liegt gerade einmal bei 23 Jahren. Die Junge Deutsche Philharmonie speist sich aus den besten Studentinnen und Studenten der deutschen Musikhochschulen und verbindet so Jugendlichkeit mit höchstem spieltechnischem Niveau.

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Felix Mendelssohn Bartholdy, Jugendbildnis (Ölskizze von Carl Joseph Begas, 1821, Quelle: Wikimedia Commons)

Felix Mendelssohn Bartholdy, Jugendbildnis (Ölskizze von Carl Joseph Begas, 1821, Quelle: Wikimedia Commons)

Solist des Konzerts wird mit Jérôme Peroo ein Musiker sein, der bereits viele internationale Preise gewonnen hat. Der französische Cellist konzertiert regelmäßig mit den großen Orchestern Europas und seine für das Label Deutsche Grammophon eingespielten Aufnahmen beweisen eindrucksvoll seine musikalischen und technischen Qualitäten.

Die Leitung des Orchesters übernimmt der englische Dirigent Paul Goodwin, der vor allem durch seine Arbeit mit der Academy of Ancient Music und dem English Chamber Orchestra bekannt ist. Aber auch mit vielen anderen international bekannten Orchestern hat er bereits zahlreiche hervorragende Konzert gegeben.

Das Programm beginnt im wahrsten Sinne des Wortes mit einer Ouvertüre, und zwar mit der zu Jean Philippe Rameaus Oper „Les Borréades“. In Nicola Antonio Porporas Violoncellokonzert G-Dur kann Jérôme Pernoo sein Können unter Beweis stellen. Porpora ist als Gesangslehrer des berühmten Kastraten Farinelli bekannt. Im Anschluss erklingt Joseph Haydns Sinfonie Nr. 82 in C-Dur, die den Beinamen „Der Bär“ erhalten hat.

Den Abschluss und zugleich einen der Höhepunkte dieses faszinierenden Konzertprogramms bildet Felix Mendelssohn Bartholdys Sinfonie Nr. 4 A-Dur; op. 90. Sie entstand aus den Eindrücken einer Italienreise und trägt daher den Beinamen „Italienische“. Heute gehört sie zu den beliebtesten Orchesterwerken Mendelssohns.

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