Die Königin der Instrumente - zwischen Tradition und Experiment

50 Jahre Große Jehmlich-Orgel in der Dresdner Kreuzkirche

Eine Vielfalt an Klängen erwartet die Konzert-Besucher in den nächsten Tagen in der Dresdner Kreuzkirche. Vom 30. Oktober bis zum 9. November wird das 50-jährige Jubiläum der großen Jehmlich-Orgel in einer Festwoche gefeiert; am 31. Oktober 1963, dem Reformationstag, wurde sie eingeweiht. Das Programm zur Festwoche spannt einen Bogen von traditionell bis experimentell, von feierlich-ernst bis beschwingt-heiter. Eher selten ist in einem Gotteshaus der Einsatz von Lichtgrafik- und Video-Projektion oder Licht-Installation. Und so ist die multimedialen Collage für Orgel, Stimmen, Electronics und elektrischen Instrumenten am 1. November etwas ganz Besonderes.

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Die große Jehmlich-Orgel in der Dresdner Kreuzkirche, Foto: I, Sailko, Quelle: Wikipedia

Mit 80 Registern, 6.300 Pfeifen, vier Manualen und Pedal ist die Orgel das größte Instrument in der sächsischen Landeshauptstadt. In den Jahren 2005 bis 2008 wurde sie generalsaniert und um vier Register erweitert. Eine große Klangvielfalt, raumfüllende Kraft, die Farben der Oberton- und Zungenregister, aber auch die große Mischungsfähigkeit der vielen Grundstimmen zeichnen das Instrument aus.

Neben der großen Jehmlich-Orgel verfügt die Kreuzkirche über eine liegende Orgel, die im Altarraum zur Begleitung genutzt werden kann, eine kleine Chororgel, ein einregistriges Positiv mit liegenden Holzpfeifen  sowie einem Cembalo.

Die Dresdner Kreuzkirche ist die evangelische Hauptkirche Dresdens. Im Jahre 1215 als Nikolaikirche gegründet, wurde sie 1388 neu geweiht als Kreuzkirche. Hier ist auch der fast 800 Jahre alte Dresdner Kreuzchor beheimatet.

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Über Raphaela Kaltenhäuser

Raphaela Kaltenhäuser | Freie Journalistin Klassische Musikszene Dresden

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