Review zur aktuellen Episode

White Collar – S05E01 – The boys are back

Das White Collar Department ist eine Unterabteilung des FBI, spezialisiert auf Kunstraub und andere Professuren des Diebstahls. Es geht um seltene Münzen, Kunstwerke längst verstorbener Maler, archäologische Sensationen und Goldschätze. Und natürlich die widerrechtliche Aneignung solchen Zeugs. Das Buddy-Duo Burke/Caffrey chargiert mittendrin, fröhlich, smart und guten Herzens.

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Intertitle of White Collar (TV Series); Quelle: Fox Television Studios

Intertitle of White Collar (TV Series); Quelle: Fox Television Studios

Die fünfte Staffel taumelt mit folgender Prämisse ins Geschehen zurück: Peter Burke sitzt für einen Mord ein, den er nicht begangen hat. Allerdings stolpert die Logik des Serienuniversums hier grobschlächtig über sich selbst. Gemäß der in den vergangenen vier Seasons aufgebauten Reputation um das White Collar Department, dessen High-Tech-Epuipment und die spitzfindigen Betrügereien wie brillanten Fälschungen von Neal Caffrey & Co wirkt die Anklage gegen den sympathischen FBI-Agenten einfach lächerlich. Jeder auch nur halbwegs gut bezahlte Anwalt hätte ihn in Null-Komma-Nichts da rausgeboxt.

Stattdessen gibt es einen Deal zwischen Caffrey und dem Dutchman Curtis Hagen (erste Staffel), damit sich die easy peasy Blubberspiral schön glitzernd weiterdrehen kann. Neal fälscht zudem eine entlastende Aussage seines Vater James, um Peter vor dem Bunker zu schützen. Das funktioniert problemlos in den ersten zehn Minuten, sodass die Screentime dem nächsten Diebstahlspektakel im Ocean’s-Elven-Style (inklusive Musik und angenähertem Coolness-Faktor) zur Verfügung steht. Und obwohl sich Peter und Neal im Laufe der Zeit gegenseitiger Aufrichtigkeit verpflichtet haben, belügt der Exdieb den Agenten natürlich in Bezug auf den Deal mit dem Gangster. Schlechte Idee.

The boys are back – und der Episodentitel ist Programm. Alles bleibt beim Alten, Spannung und Staunen mitinbegriffen. Was White Collar verkauft, ist leichte Unterhaltung. Es gibt kaum Verletzte, selten Tote und bislang keine tatsächlichen Abgründigkeiten. Das war ne Zeit lang ganz hübsch, aber muss das echt ewig so weitergehen? Nein. “It’s time for a change!” Richtig, Mr. Burke.

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Über Bowls Götzke

Bowls Götzke | Musiker, Schreiber, No-Budged-Filmemacher, Manager, Künstler, Motto: .sTyle ist nicht alles, aber ein Tyle davon.

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