Volle Hauskonzerte in der Altstadt

Das war Nürnberg Pop No.3

Es war das dritte Jahr für Nürnberg Pop. Eine enorme Time-Line, 13 Spielstätten und ein gemeinsamer Abend. Zum zuhören, mitsingen und feiern. Das Nürnberger Bermudadreieck der Altstadt wurde zur Flaniermeile. Und man konnte Konzerte zwischen kuscheliger Wohnzimmeratmosphäre und überfüllten Konzertsälen besuchen. Dabei hatte jeder Besucher die Möglichkeit sich sein ganz eigenes Festivalprogramm zusammenzustellen.

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Um 19.00 Uhr startete das Festival mit einem Eröffnungskonzert. Vorher hieß es natürlich erst noch Ticket gegen Bändchen tauschen und sich einen Überblick zu den Spielstätten zu verschaffen. Aber wie lässt sich so ein vielfältiges Programm zusammenfassen?

David Pereira verzauberte das K-Sechs in ein gemütliches Wohnzimmer. Die Zuhörer saßen an der Wand und auf dem Fußboden. Der Sänger auf einem Barhocker mit Akustik-Gitarre und Mikrofon. Es wirkt wie ein Konzert für Freunde. Zwischen seinen deutsch- und englischsprachigen Songs spricht David mit dem Publikum.

Spielortwechsel. Der Festsaal im K4. Die Jungs von Milky Chance werden in 20 Minuten auftreten und die Tür ist bereits zu. Eine große Schlange davor, die Wartenden klammern sich an die Hoffnung doch noch irgendwie auf das Konzert zu kommen. Aber keine Chance, auch nicht mit einem Presseausweis. Die Security sind dafür sehr freundlich und verständlich. Das fängt die Enttäuschung auf. Eine viertel Stunde nach Konzertbeginn haben die Veranstalter endlich Erbarmen mit dem letzten harten Fans und öffnen die Türen. Und die Jungs von Milky Chance erzeugen mit ihrem einmaligen Sound ein tanzendes Publikum mit leuchtenden Augen und zufriedenen Gesichtern.

Zusammenfassend lässt sich über Nürnberg.Pop wohl sagen, es war ein gelungenes Festival. Mit viel Publikum, und dennoch heimelicher Atmosphäre in den kleinen Clubs. Einzigartige Musik zwischen Meet und Greet, Labern und zuhören. Eine wunderbare Gelegenheit um die Nürnberger-Altstadt mal von einer anderen Seite kennenzulernen.

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Über Maria Forkel

Abgeschlossenes Studium der angewandten Kulturwissenschaften mit Schwerpunkt auf Musik. Reges Interesse an urbaner Kultur und musiksoziologischen Themen.

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