Kasseler Musiktage

Märchenhafte Kompositionen

Ein märchenhafter Abend erwartet die Besucherinnen und Besucher der Kasseler Musiktage am morgigen Freitag um 20 Uhr im Südflügel des Kulturbahnhofs. Unter dem Motto „Märchen und Musik“ wurden drei Komponistinnen aus drei verschiedenen Ländern beauftragt, jeweils ein Märchen ihrer Heimat auszuwählen und sich damit musikalische auseinanderzusetzen. Die Besetzung sollte dabei aus Schlagwerk für drei Spieler sowie Rezitation oder Projektion bestehen. Das Ergebnis dieser Begegnung von Märchen und Musik ist nun in Kassel zu hören.

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Der Südflügel des Kasseler Kulturbahnhofs (Foto: Gerd Fahrenhorst, Quelle: Wikimedia Commons)

Der Südflügel des Kasseler Kulturbahnhofs (Foto: Gerd Fahrenhorst, Quelle: Wikimedia Commons)

Die 1982 im serbischen Sremska Mitrovica geborene Komponistin Jelena Dabić wählte dafür das serbische Volksmärchen „Die Sprache der Tiere“ und setzte es für Singstimme, drei Schlagzeuger und Videoprojektion. Dabić studierte Musiktheorie und Komposition in Novi Sad und München und hat sich mit ihren Werken sowohl in Serbien als auch in Deutschland bereits einen guten Namen gemacht.

Die zweite Komponistin des Abends ist Aziza Sadikova. Sie stammt aus Taschkent, der Hauptstadt Usbekistans, und studierte Klavier und Komposition am Staatlichen Konservatorium Taschkent, am Birmingham Conservatoire und am Trinity College of Music. Mit ihren Kompositionen ist sie auf zahlreichen internationalen Festivals vertreten. Für ihren Beitrag zum Kasseler Konzert wählte sie das usbekische Märchen „Alischer und Güli“ als Grundlage.

Ying Wang dagegen setzt sich in ihrer Komposition mit dem chinesischen Märchen „Das Schneekind“ auseinander. Ying Wang wurde im chinesischen Shanghai geboren und studierte Komposition am dortigen Konservatorium. 2003 setzte sie ihre Ausbildung mit einem Aufbaustudium bei York Höller an der Musikhochschule in Köln fort. Zahlreiche Auszeichnungen, Preise und Kompositionsaufträge zeigen, dass ihr Schaffen bereits international Anerkennung findet.

Ergänzt wird dieses spannende Programm durch Kompositionen für Violoncello und Klavier von Christoph Weiß, Ludwig van Beethoven und Robert Schumann, die von Jonas Palm am Violoncello und Philipp Heiß am Klavier dargeboten werden. Das Schlagzeugtrio besteht aus Shengnan Hu, Se-Mi Hwang und Simone Rubino, die Rezitation übernimmt Dietrich Mattausch.

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