Dresden

Absolute Body Control, Scheune

Wer sich nur geringfügig für elektronische Musik interessierte, der hat in Dresden ameigentlich keine Entschuldigung dafür, am Sonnabend nicht in die Scheune zu gehen. Denn, dass Absolute Body Control dort vorbeikommen, ist fast schon so etwas wie eine kleine Sensation. Konzerte des Duos sind eben selten. Sehenswert aber allemal. Man darf Synthesizer und Drum Machines erwarten. Ein analoger Traum.

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Absolute Body Control, Quelle: discogs

Absolute Body Controll in frühen Jahren, Quelle: discogs

Schließlich existiert das Projekt von Eric Van Wonterghem und Dirk Ivens bereits seit 1980. Inspiriert von den Punk- und New Wave-Bands der Stunde, setzten die Belgier auf düstere Elektronik, wie sie in Deutschland beispielsweise auch D.A.F. bevorzugten. Ihre warmen, aber doch forschen Bässe, das trockene Drumming, aber vor auch die lakonischen Vocals von Bandgründer Dirk Ivens machten die Band zu einem Kultprojekt der frühen elektronischen Musik. Man kann das auch Industrial oder EBM nennen, allerdings funktionieren Absolute Body Control auch ohne große Gesten und martialische Untertöne.

Ihre Platten sind Raritäten und werden von den Vinyldiggern dieser Welt für astronomische Preise gehandelt. 2010 gab es tatsächlich auch ein Studioalbum, auf das die Fans immerhin 17 Jahre warten mussten. „Shattered Illusion“ war dann tatsächlich ein wahr gewordener elektronische Traum. Live sollte man das Duo in jedem Fall nicht verpassen. Eine amtliche Aftershow mit Bastard Peter und Geist gibt es obendrauf.

Absolute Body Control, 2.11., 22 Uhr, Scheune, Dresden
Eintritt: zehn Euro im Vorverkauf, zwölf Euro an der Abendkasse

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Über Philipp Demankowski

Philipp ist freiberuflicher Musikjournalist aus Dresden mit Schwerpunkt elektronische Musik. Daneben macht er Radio, legt Vinyl aus Überzeugung auf und ist Mitbetreiber eines Plattenlabels.

Eine Antwort auf Absolute Body Control, Scheune

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