Es geht ein Riff durch Bayern – Rockiges der Extraklasse bei Rock im Park 2013

Es ist eines der beliebtesten Festivals in Deutschland. Das Pendant zu Rock am Ring ist mit rund 60.000 Besuchern und einem immer wieder knalligen Line-Up ein wahres Musik-Highlight und meist ruckzuck ausverkauft.

Wenn auch einige das Event für zu kommerziell halten, so ist es doch genau diese Mischung aus Mainstream, einigen Genre-Querschlägern und kleinen, noch recht unbekannten Newcomern, die Rock im Park in Nürnberg den besonderen Reiz verleiht.

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Vom 07. Bis 09. Juni 2013 steigt die Sause am Nürnberger Zeppelinfeld und ich erwarte wie immer Großes. Die Headliner können sich jedenfalls sehen lassen: 30 Seconds to Mars, Volbeat, Seeed, The Prodigy, The Killers und Greenday. Dadurch amortisiert sich doch fast schon wieder der recht hohe Ticketpreis von 165 € (inkl. Müllpfand, Camping und Parken).

Quelle: www-rock-im-park.de Foto: G. Pfannmüller

Quelle: www-rock-im-park.de
Foto: G. Pfannmüller

Wer es etwas gediegener mag, der wird mit Cro, Fettes Brot oder Biffy Clyro ganz auf seine Kosten kommen. Metal-Herzen könnten bei Bullet for my Valentine, Amon Amarth und Papa Roach höher schlagen.

U. a. mit Fritz Kalkbrenner halten auch elektronische Klänge Einzug auf dem mittelfränkischen Festivalgelände. Mit rund 70 Künstlern auf den Brettern, die die Welt bedeuten, ist für jeden Geschmack etwas dabei und man wird seine Zeit nicht ausnahmslos dem Genuss von Dosenbier widmen müssen. Das komplette Line-Up findet ihr hier: Rock im Park 2013

Vorbildliche Infrastruktur kommt den Besuchern zugute
Für mich ein echtes Plus: das Festivalgelände. Das Zeppelinfeld am Dutzendteich liegt zentral in Nürnberg, die öffentliche Anbindung ist durch Busse, Straßenbahnen und Nightliner (für die Nicht-Camper) hervorragend. Die Zeltplätze um den See liegen nah an den drei Bühnen, es sind also keine übermäßig langen Fußmärsche zu den Konzerten zu beschreiten. Wer seine Beine trotzdem für den Pogo aufsparen will, kann die Stageliner nutzen, die zwischen den Bühnen und den einzelnen Campingareas kutschieren.

Quelle: www-rock-im-park.de Foto: G. Pfannmüller

Quelle: www-rock-im-park.de
Foto: G. Pfannmüller

Auf den Zeltplätzen sind keine Autos, Wohnwagen oder Großraumzelte gestattet. Wer auf sein Vehikel nicht verzichten kann, der muss den eigens dafür eingerichteten Campingbereich etwas außerhalb nutzen. Im Sinne eures Wagens: Lasst ihn daheim.

Leider ist das Wetter zu Rock im Park nicht immer verlässlich, einen Regenschauer musste man bisher immer über sich ergehen lassen. Wobei das Mud-Jumping mit Gummistiefeln ja fast schon zu einer festen Tradition geworden ist. Wenn Petrus dann wieder Gnade walten lässt, ist man dankbar für das üppige Buschwerk und die Schatten spendenden Bäume, die ich auf dem Brachland manch anderer Festivals bei brennenden 30 Grad doch schmerzlich vermisst habe.

Noch gibt es einige Tickets zu ergattern. Ich sage: Freunde musikalischer Freuden, versammelt euch. Feiern! Tanzen! Rocken! Auf Rock im Park 2013 auf dem Nürnberger Zeppelinfeld am Dutzendteich.

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Über Clarissa Nahr

Einst Sekretärin, durch Opfergabe von Freitagen und Samstagen für das Wochenendstudium heute Kommunikationswirtin. Besonderes Faible für Musik, Film und Tanz. Konzertaktivistin und passionierter Schreiberling.

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