Mystische Klänge am Mittwochabend.

„Daughter“ entführen Hamburger für einen Abend ins Traumland.

Eine schüchterne Person begrüßte am Mittwochabend das Publikum in Hamburgs „Übel und Gefährlich“. Die Massen kamen, um alles andere als Übles und Gefährliches zu erleben. Sie kamen für einen hinreißenden Abend mit „Daughter“. Und die Band aus der britischen Metropole erfüllte die Erwartungen des Publikums. Ja mehr noch: sie berührte ihre Herzen! Die Akustik im Bunker war wie geschaffen für diese zarten Töne. Umhüllt von den mystischen Klängen ihrer eigenen Gitarre neben dumpfen Trommeln sowie klaren Pianonoten und dem stetigem Bass hauchte Elena Tonra fast schüchtern und sanft ihre Zeilen ins Mikrofon. Angesteckt von dieser sanften Art genossen die Gäste Stücke aus den beiden Alben der Londoner Band und brachen am Ende eines jeden Stückes fast plötzlich in starken Beifall aus. Als wären sie aus einem wundersamen Traum erwacht.

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Vor ausverkauftem Bunker.

Mit ihren mystischen Klängen fanden Daughter großen Anklang – auch in Hamburg. Quelle: Ron Baker.

Übel und Gefährlich ausverkauft.

Nach ihrem Auftritt im Knust im April spielten „Daughter“ dieses Jahr bereits zum zweiten Mal in der Hansestadt. Um 22.15 Uhr betrat die Band die Bühne und begrüßte das Publikum mit „Still“. Nach dem Gänsehautsong „Amsterdam“ und „Love“ kündigten Trommeln das Stück „Landfill“ aus ihrer ersten EP an. Ohne viele Worte zwischen den Stücken verwöhnten sie ihre Gäste passend zur Jahreszeit mit „Winter“ und  „Candles“. Mystische Klänge jagten Trommeln durch die Luft, im violetten Licht fiel Goldregen auf die Bühne. Nach „Shallows“, „Human“, „Smother“ und „Tomorrow“ rastete das sonst so verträumte Publikum aus, als sie die ersten Töne von „Youth“ hörten. Mit sanften Klängen von „Home“ verabschiedeten sich „Daughter“ um 23.25 Uhr. Und im verträumten Publikum hatte wohl so mancher ähnliche Gedanken wie es die inbrünstige Liebeserklärung eines Gasts auf den Punkt brachte: „You touched my heart close“. Sichtlich gerührt verabschiedete sich Tonra und entließ ihre Gäste nach „Home“, die wie in Trance in die Nacht hinaus tapsten.

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