Europas fetteste Horror Convention

Weekend of Horrors – Gruseln im Ruhrgebiet

Am Wochenende fand in Oberhausen das 11. Weekend of Horrors statt. Es ist die größte Convention dieser Art in Europa. Nach drei Tagen Horror muss ich jetzt erst mal runterkommen, zurück in den Alltag finden und mich neu sortieren. Mein Fazit zur Convention: Geile Sache!

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Weekend of Horrors, Foto: Mick Baltes

Weekend of Horrors, Foto: Mick Baltes

Erstmals fand die Veranstaltung in der Turbinenhalle in Oberhausen statt, ein Ort der sehr schön zum Event passt. Ich liebe sowieso diese Industrie-Locations. Einziger Nachteil, es war zuweilen ein wenig schattig und in manchen Räumen für meinen Geschmack auch etwas zu dunkel.

Jede Veranstaltung dieser Art rührt natürlich kräftig mit den eingeladenen Stargästen  die Werbetrommel. Da ist es dann  bedauerlich, wenn die Stars letztlich nicht auf der Con erscheinen. Im Vorfeld hatten einige der angekündigten Headliner wie Malcolm McDowell und Danny Glover leider kurzfristig abgesagt. Das ist nichts Neues und es passiert auch nicht zum ersten Mal. Aber Hey -  es waren auch noch genug andere Stars und Schauspieler da, und die meisten von ihnen waren sehr gut drauf. Ich muss gestehen, ich kannte nicht alle. Wie immer sind unter den Stargästen auch einige, die wohl nur eingefleischten Fans bekannt sind und solche, die man nur mit Maske kennt. Das lässt mich immer an die Geschichte von einem Star Gast auf einer Star Wars Convention denken, der angeblich den Schwanz von Jabba the Hutt spielte…

Sid Haig, Foto: Mick Baltes

Sid Haig, Foto: Mick Baltes

Meine persönlichen Star Highlights: Sid Haig (The Devils Rejects, Haus der 1000 Leichen) Der Mann ist einfach klasse und hat einen wunderbar trockenen Humor, was er im Star Talk mal wieder unter Beweiß stellte. Andrew Bryniarski (The Texas Chainsaw Massacre) scheint mir auch ne ziemlich coole Socke zu sein und er hat einen verdammt festen Händedruck.

Wenn die Stars bei den Autogrammstunden mal gerade nicht zu umlagert waren, ergab sich dann oft auch die Gelegenheit zu ein bisschen Smalltalk mit den Schauspielern. So plauderte ich ein paar Minuten mit Tony Amendola über Continuum und Dexter. Auch sehr nett war der Besuch bei Victoria Price, der Tochter von Vincent Price, die übrigens hervorragend deutsch spricht.

Nach den Autogrammstunden und dem Star Talk gab es noch die Möglichkeit zu einem Photoshoot mit den Stars. Da war natürlich reichlich Geduld gefragt. Es konnte schon mal eine Stunde dauern, bis man an die Reihe kam. Auch auf das entwickelte Foto musste man in der Regel ein paar Stunden warten.

Neben dem Staraufgebot passiert natürlich noch mehr auf einer Horror Convention. Logisch, dass bei so einem Anlass auch Filme laufen. Einer der angesagtesten Streifen war mit Sicherheit Machete Kills. Auf diesen hab ich aber, aufgrund des großen Andrangs verzichtet. Ich sah mir stattdessen zwei Kurzfilme an, die mir jedoch überhaupt nicht gefielen. Daran trägt aber auch die etwas lieblose Präsentation der Filme großen Anteil. Der gewählte Raum war mehr als nur suboptimal. Man hatte entweder den Beamer oder irgendwelche Säulen im Bild; die Wiedergabe des Filmtons war schlichtweg eine Katastrophe und wenn zur gleichen Zeit eine Band nebenan ihren Soundcheck macht, ist das dem Filmgenuss auch nicht unbedingt zuträglich.

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Über Mick Baltes

Jahrgang 1962, studierte Politikwissenschaft und Kunst in Duisburg. Hat Spaß an Blues, Rock und gutem Songwriting. Ist Cineast und TV-Junkie. Arbeitet als Redakteur und Webdesigner.

2 Antworten auf Weekend of Horrors – Gruseln im Ruhrgebiet

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