"Was für eine gigantische Liebeserklärung!"

Udo Lindenberg in Leipzig

Bereits nach drei Stunden waren die Tickets für das Lindenberg-Konzert in Leipzig am 13. Juni ausverkauft, 45.000 Zuschauer. “Was für eine gigantische Liebeserklärung!” kommentiert er in einem Interview mit dem MDR und setzt gleich noch ein zweites am Folgetag an – ebenfalls in der Red-Bull Arena der Messestadt. Er verspricht “Ich bring die ganz große Wundertüte mit”. Der Rocker freut sich auf die “gemeinsame Energie”, die bei so viel Publikum entsteht, auf “das gemeinsame Powern”. Und richtig aufdrehen will er, 300.000 Watt kündigt er an, mehr als bei den Stones.

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Udo Lindenberg gibt 2014 in Deutschland drei Konzerte - in Düsseldorf und Leipzig. Foto: Tine Acke

Udo Lindenberg gibt 2014 in Deutschland drei Konzerte – in Düsseldorf und Leipzig.
Foto: Tine Acke

Es ist 2014 das erste Mal, dass er überhaupt in einem Stadion rockt. Im Jahr 1990 hat er in der Messe gespielt, ein sehr emotionales Konzert, erinnert er sich. Das war also kurz nach der Wende. Im Oktober 1983 hatte Lindenberg im Palast der Republik einen 15-minütigen Auftritt, der sogar live im DDR-Fernsehen übertragen wurde – eine Sensation. Seinen “Sonderzug nach Pankow”, der nicht nur unter seinen Fans zur heimlichen Hymne in der DDR avanciert war, durfte er nicht aufführen. Die respektlosen Worte wie “Oberindianer” oder “Honni” waren einfach erfrischend – für das Regime war das zuviel. Trotzdem fand er klare Worte an seine Fans, die den Musiker allerdings die einst zugesagte Tour durch die DDR kostete.

 

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Über Raphaela Kaltenhäuser

Raphaela Kaltenhäuser | Freie Journalistin Klassische Musikszene Dresden

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