Five Finger Death Punch – The Wrong Side of Heaven Vol.2

Jesus, Maria und Jack Daniel’s! Scheiben mit „Volume 2“ im Titel stehen ja meist in den Regalen ganz hinten und trödeln dort ihre Zeit bis zur Verschrottung ab. In keiner Weise trifft dies jedoch auf das fantastische „The Wrong Side Of Heaven, The Righteous Side Of Hell Vol. 2“ von FIVE FINGER DEATH PUNCH zu. Zugegeben, sich Album- und Bandname zu merken, wenn man mit den amerikanischen Titanen noch nicht vertraut ist, dürfte eine Herausforderung werden, doch es lohnt sich. Denn mit dem Opener „Here To Die“ machen die Groove Metaller sofort eins klar: Dass sie mit ihrem fünften Album so voller genialer Ideen strotzen, dass sie garantiert noch nicht zum Sterben hier sind.

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Gewöhnungsbedürftiges Cover, aber geiler Inhalt (Quelle: Rykodisc, Warner)

Gewöhnungsbedürftiges Cover, aber geiler Inhalt (Quelle: Rykodisc, Warner)

Vergleiche zu ziehen ist schwer, wenige Bands klingen wie die Burschen um Sänger Ivan Moody, mit etwas gutem Willen könnte man sie noch in eine ähnliche Ecke wie Stone Sour stecken. Besonders zeichnen sich FFDP durch ihre unbestechlichen Melodien aus, die beim ersten Hören des Albums direkt im Ohr bleiben – dennoch wird an rockender Härte nicht gespart und die Growls sind auch brutal inklusive.
Zwar zuckt man bei dem Titel „Wrecking Ball“ erst einmal panisch zusammen, aus Angst es könnte sich um ein trashiges Miley Cyrus-Cover handeln, doch keine Sorge, das einzige Cover auf der Scheibe ist ein brillantes „House Of The Rising Sun“, das sich durch die unvergleichlich vibrierende Bassstimme von der bekannten Version abhebt.
Und so sehr man auch in dem Album bohrt und wühlt, auf den ersten Blick ist hier einfach kein schlechter Song zu finden, ein Hit gibt dem anderen die Türklinke in die Hand und so lässt sich nur sagen:

Die Metal Hammer Wahl zum „Album des Monats“ ist hier durchaus berechtigt. Egal, ob man mit FFDP bereits vertraut ist oder nicht, diese Scheibe darf in einem anständigen CD-Regal nicht fehlen. Alle Däumchen nach oben mit zusätzlich gegrowlten „Hurra hurra!“. Avenged Sevenfold, in deren Vorprogramm die Band momentan auftritt, wurde hiermit locker an die Wand gespielt.

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Über Anne-Catherine Swallow

Geboren 1987 in Heidelberg, aufgewachsen in Paris, Diplom Kreatives Schreiben & Kulturjournalismus aus Hildesheim. Zu haben für alles, was laut, düster und böse ist.

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