Lady Gagaga – die spinnen, die Schweden

Ebbot Lundberg mit neuer Band komplett abgefahren

Als ehemaliger Sänger der allgemein beliebten Band „The Soundtrack Of Our Lives“ weiß Ebbot Lundberg, wie man sich Freunde und Feinde verschafft. Mit seiner neuen Formation „The New Alchemy“ und Dero ab dem 6. Dezember erhältlichen Album „On The Other Side Of Light“ (Subliminal Sounds / Broken Silence Promotion), macht er aus seinen Freunden Liebende und aus seinen Feinden Kleinholz. Psychedelic Rock ohne Wenn, Aber oder Kommata. Syd Barrett würde es lieben, der Rezensent auch, aktiv im Hier und Jetzt und drogenfrei …

Administriere bereits ab €0,- Deine Tanzschule!

Cover zum Raumflug (Subliminal / Broken Silence)

Cover zum Raumflug (Subliminal / Broken Silence)

Denn mit dieser Scheibe braucht es weder Pillen noch Kiff, um auf einen Trip zu kommen, für den das All nicht groß genug sein kann. Bluesige Anleihen, wie beim Titeltrack, sind da natürlich gerne mit im Reisegepäck, doch die freejazzige Rotzkanne Mats Gustaffons (The Thing, Fire!) kommt bei der Kontrolle von Ryan- oder Wizzair nicht mit durch. Die wiegt so schwer, da muss man halt von alleine fliegen, was mit „On The Other Side Of Light“ auch mühelos gelingen dürfte.

Da gibt es einen Sack. In den werden die 13th Floor Elevators, MC 5 und die frühen Pink Floyd (mit Syd Barrett) gesteckt. Dann wird dieser Sack zugebunden und mit einem ordentlichen Prügel draufgehauen – heraus kommt dann „The New Alchemy“, eine Alchemie, die u.a. in der Wikinger-Grabstätte Ales Stenar aufgenommen, bzw. empfangen wurde.

Es gilt aber eine ausdrückliche Warnung auszusprechen: den 24-minütigen „Extra Terrestrial Blues“ bitte erst ab 18, und bitte nicht in Anwesenheit Geschwängerter oder Beta Blocker-Adepten! Es könnte sonst ein Trip ohne Wiederkehr werden, so durchgeknallt (und dabei streng kalkulierend) die Buben um Mats Gustafsson da vorgehen: es ist das Highlight einer Scheibe, die erwachsenen Zeitgenossen wieder große Lust auf musikalische Psychedelia macht.

Noch geerdet: The New Alchemy (Subliminal / Broken Silence)

Noch geerdet: The New Alchemy (Subliminal / Broken Silence)

Konnten jüngst etwa die Wooden Shjips mit ihrer geerdeten Fassung überzeugen, so fliegt The New Alchemy einfach davon. Einfach herrlich und somit auch unverzichtbar.

Lady Gagaga sozusagen, denn die Musik muss aufgrund ihrer Unberechenbarkeit weiblich determiniert sein, selbst wenn dies ihre Schöpfer kaum zu glauben oder zuzugeben wagen. „Vielleicht ist die Wahrheit ein Weib“ (F. Nietzsche). Und wenn schon …

PS.: Auch bei Facebook? Dann werde Fan von amusio!


Hinterlasse eine Antwort

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *

Du kannst folgende HTML-Tags benutzen: <a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <strike> <strong>