3. Kammerabend in der Dresdner Semperoper

Eine Uraufführung als Zugabe

Liebhaber der Kammermusik kamen gestern Abend in der Semperoper wieder voll auf ihre Kosten. Die Kammerharmonie, bestehend aus Mitgliedern der Sächsischen Staatskapelle Dresden spielten von  Ludwig von Beethoven das Rondo (Rondino) Es-Dur für zwei Oboen, zwei Klarinetten, zwei Hörner und zwei Fagotte. Und passend zu den dunklen Abendstunden folgten zwei Serenaden: von Wolfgang Amadeus Mozart (c-Moll Nacht Musique für zwei Oboen, zwei Klarinetten, zwei Hörner und zwei Fagotte, KV 388 (384a) sowie die Serenade d-Moll für zwei Oboen, zwei Klarinetten, zwei Fagotte, Kontrafagott, drei Hörner, Violoncello und Kontrabass op. 44 von Antonín Dvořák.

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Semperoper in Dresden
Foto: © Matthias Creutziger

Es passte einfach alles: die feierliche, würdige Atmosphäre in der Oper und natürlich die Musik, die Klangfarben, die Gestaltung, stets perfekt auf einander abgestimmt. Kein Wunder, dass es dem Publikum gefallen hat.

Als Zugabe spielten die Künstler Rentnerbummel eines Herrn Pfeiffer, der im Konzert anwesend war und dem Ensemble wohl bekannt zu sein scheint. Das neuzeitliche Werk war keineswegs langsam, sondern mäßig schnell, immer lebendig und interessant von den Klängen her. Die Komposition war insgesamt harmonisch, an keiner Stelle schrill, wie man es von moderner klassischer Musik durchaus erwarten kann.

Die Sächsische Staatskapelle Dresden wurde von der Opernwelt zum “Orchester des Jahres” gekürt und tritt während der Osterfestspiele Salzburg als Residenzorchester auf.

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Über Raphaela Kaltenhäuser

Raphaela Kaltenhäuser | Freie Journalistin Klassische Musikszene Dresden

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