Bushido vs. Kay One

Videopremiere: Leben und Tod des Kenneth Glöckler

Erst gestern konnte sich Rapper Bushido über die Entscheidung des Amtsgerichts “Berlin Tiergarten” freuen. Das Gericht hat die Zulassung der Anklage wegen Volksverhetzung, Beleidigung und Gewaltdarstellung im Song “Stress ohne Grund” verweigert. Stefan Conen, Bushidos Anwalt, dazu: “Die im Grundgesetz geschützte Kunstfreiheit lasse solche Formen der Darstellung noch zu.” Hört sich in der Formulierung rechtlich sehr knapp an. Jetzt kommt der nächste “Knaller” vom Berliner Sprechsänger.

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Bushido: "Ab jetzt fick ich deinen Arsch, Du Bastard!" Foto:Wikimedia commons, Fotodimatti

Bushido: “Ab jetzt fick ich deinen Arsch, Du Bastard!” Foto:Wikimedia commons, Fotodimatti

Sein neuer Song “Leben und Tod des Kenneth Glöckler” wurde Heute auf “Youtube” veröffentlicht. Der Text des über elf Minuten langen Songs hat es absolut in sich. Schon lange hatten die Bushido-Fans auf die Worte des großen Meisters im Fall seines Ziehsohnes Kay One, alias Kenneth Glöckler, gewartet – es gibt sogar eine Facebook-Seite eigens für den Song, und darin bekommt Prince Kay One es richtig ab. Vergewaltigung, Drogenmissbrauch, Betrug, Diebstahl und die Tatsache dass Kay One ein Verräter und eine Thai-Hure ist, werden in dem fast zwölf Minuten langen Epos durch Meister Bushido dargelegt. Die Melodie des Songs ist eher zweitrangig bei Textzeilen wie “Ab jetzt fick ich deinen Arsch, Du Bastard!” oder “Kay ist nur der Ladyboy vom Bodensee, beim Echo 2008 hat er auf dem Scheisshaus Lorielle (Lorenzo Woodard ehemals DSDS-Kandidat – jetzt als Lorielle London unterwegs) gesucked”. Bushido ist knallhart in seinen Formulierungen und sicherlich nicht politisch korrekt: “Ich hab für dich gebürgt und mich gerade gemacht – denn Berlin hat keinen Respekt vor einem Metrosexuellen…”. Der Song schließt mit Bushidos Fazit: “Im Endeffekt bleibt mir nur übrig dich zu hassen…Thai-Nutte, Gay-1″ – zum Schluss hört man dann einen Schuss. Aber irgendwie kann man bei den ganzen Anschuldigungen und Drohungen, die Bushido gegen seinen Ex-Kumpel vorbringt, doch nicht verleugnen, dass hier ein tief enttäuschter Mensch, der sich in seinen Gefühlen verletzt fühlt, sich den ganzen Stress von der Seele singt. Vielleicht macht sein
neuerlicher Nachwuchs den Berliner Gangster-Rapper doch noch gefühlsduselig…

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Über Guido Kaiser

Guido Kaiser | Studium: Germanistik und Medienwissenschaften - Beruf: Redakteur für verschiedene TV-, Print- und Online Medien - Tätigkeit: Presse-, Medien- und Marketingberatung - Hobbys: Musik verschiedenster Stile, Sport - besonders Fußball, Hunde

7 Antworten auf Videopremiere: Leben und Tod des Kenneth Glöckler

  1. Bushido kann nur ein Tempo. Das sind 83 bpm, oder so. Alle seine Songs sind gleich schnell, damit nicht rauskommt, dass Bushido nur ein Tempo kann.

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