Splish Splash I´m taking a bath

Das große TV Total Turmspringen 2013 – nichts für Wasserscheue

Schon einige Jährchen hat dieser Event aus der schier unübersehbaren Reihe der Shows von und mit Stefan Raab auf dem Buckel, der sich auch  in Woks durch Eiskanäle windet, fast jede Wette annimmt, wenn sie nur darauf hinausläuft, ihn schlagen zu können – oder eben nicht. Diesmal, wie so oft, läßt er eine krude Mischung aus Models/und oder Moderatorinnen, tatsächlich aktiven Sportlern und Promi-Versuchskaninchen von mehr oder weniger überzeugendem Körperbau ins Wasser plumpsen, nein, Pardon! springen. Immerhin beweisen die Macher Geschick, sie dehnen eine Veranstaltung, die man mit demselben oder mehr Unterhaltungswert auf eine Stunde eindampfen könnte,

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Stefan Raab 2010 (Foto: © masamedia)

Stefan Raab 2010 (Foto: © masamedia)

mit geschicktem Produkt-Placement, drei Musikbeiträgen, unzähligen Werbeeinschaltungen und der wirklich talentfreien Rebecca Mir zu einem Fernsehepos von über 4 Stunden. Im, auf und ums Wasser tummelten sich also Moderator Gätjen – sehr witzig und gut verträglich, Matze Knop, sozusagen frisch vom Beckenrand—auch sehr witzig und noch gut verträglich. Am Sprungturm selbst hatte sich Rebecca Mir postiert, die  mit immer denselben öden Aufputschversuchen die Springer entspannen wollte und trotz hilfloser Flirtversuche eher das Gegenteil erreichte. Wie gut, dass es für Ex Models als Moderatorinnen keine Stellenbeschreibung gibt – oder etwa doch? Wie auch immer, der Moment als der spätere Sieger Steffen Groth sie sichtlich genervt abblitzen ließ, gehörte zu den schönen Momenten des Abends. Und nun zu den Siegern dieser unnachahmlichen, weit jenseits des Reglements stattfindenden Veranstaltung: Sieger Steffen Groth verbannte einen ambitionierten Fabian Hambüchen auf Platz zwei, Großmaul Daniel Aminati wurde trotz gegenteiliger Ankündigung im Vorfeld („Ich bin da um das zu packen” oder so ähnlich, Frau Mirs Mikro war wohl gerade verrutscht) ) nur Dritter. Im Synchronspringen punktete erneut Steffen Groth, mit Isabelle Mandeng (“Frauenpower” – genau, Rebecca Mir), am zweiten Platz landeten Ronja Hilbig und Patric (mit C!) Heizmann, Jonas Reckermann und Fabian Hambüchen auf Platz drei – da wäre mehr drin gewesen. Dann gab’s noch eine sogenannte Challenge mit einem Besucher, der versuchen durfte, einen Ball im Sprung zu versenken – gegen Stefan Raab, versteht sich. Gewinkt hätten 10.000 Euro – die blieben wo sie waren. Also im Jackpot, denn weder Raab noch seinem Herausforderer gelang das Kunststück. Das betrübte die Moderatoren so, dass sie ins Wasser gingen – nein, nein das war natürlich Teil der Show. Musikalisch umspült wurde das Ganze von James Blunt, den Backstreet Boys und Family of the Year. Kurz nach Mitternacht war man dann endlich entlassen. Zeit für ein ausgedehntes nächtliches Bad.

 

 

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Eine Antwort auf Das große TV Total Turmspringen 2013 – nichts für Wasserscheue

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