amarcord in der Dreikönigskirche

Dresden: Weihnachtliche Vokalmusik aus Mittelalter und Renaissance

Bereits eine halbe Stunde vor Konzertbeginn war die Dreikönigskirche in Dresden fast voll besetzt, denn die fünf ehemaligen Thomaner haben sich längst einen Namen gemacht, amarcord gehört weltweit zu den führendsten Vokalensembles. Auf dem Programm standen Lieder und Motetten aus dem Mittelalter und der Renaissance mitteldeutscher Komponisten: “In nativitate domini” – Musik zu Advent und Weihnachten ist eine Zusammenstellung aus dem Notenschrank der Thomaner.

Administriere bereits ab €0,- Deine Sprachschule!

Musik zu Advent und Weihnachten in der Dresdner Dreikönigskirche, Foto: Raphaela Kaltenhäuser

Dann beginnen die fünf Sänger in der abgedunkelten Kirche, verteilt im gesamten Kirchenraum.  Mit ihren glasklaren Stimmen durchbrechen sie in der Dunkelheit die Stille. Wie ein Ruf wirkt der Beginn, Advent -Ankunft des Herrn. Abwechslungsreich gestalten die Künstler ihr Konzert, mal singen ganz normal von vorn, dann von hinten, ziehen während ihres Vortrags in den Mittelgang und singen aus der Mitte heraus. Mit ihrer sehr guten sprachliche Gestaltung und dem homogenen Klang spannten sie den Bogen von Advent zu Weihnachten und dem Fest der Darstellung des Herrn. Immer wieder faszinierend zu hören ist insbesondere der helle Countertenor von Wolfram Lattke.

Die Stille nach dem Vortrag zeigte die beeindruckende Wirkung der Musik auf das Publikum, erst danach applaudierten die Besucher. “Ein wahnsinnig schönes Konzert” kommentierte meine Nachbarin und gab damit die allgemeine Stimmung wieder.

PS.: Auch bei Facebook? Dann werde Fan von amusio!

Über Raphaela Kaltenhäuser

Raphaela Kaltenhäuser | Freie Journalistin Klassische Musikszene Dresden

Hinterlasse eine Antwort

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *

Du kannst folgende HTML-Tags benutzen: <a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <strike> <strong>