Neuer Schwerpunkt an der Semperoper

150. Geburtstag von Richard Strauss

Nach dem Abschluss des Wagner-Jahres mit Tannhäuser sowie Tristan und Isolde legt man in der Dresdner Semperoper den Schwerpunkt auf Richard Georg Strauss, der am 11. Juni 1864 in München geboren worden ist. Die Verbindung zu Strauss ist sehr eng, weil hier neun seiner 15 Opern  unter den Generalmusikdirektoren Ernst von Schuch, Fritz Busch und Karl Böhm uraufgeführt worden sind. Daher veranstaltet das Haus vom 6. bis 23. November 2014 die Richard-Strauss-Tage. Christian Thielemann, Omer Meir Wellber, Renée Fleming, Thomas Hampson, Georg Zeppenfeld gestalten unter anderem das Programm zu den Feierlichkeiten.

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In jungen Jahren Foto: Josef Lehmkuhl

In jungen Jahren
Bild: Josef Lehmkuhl

Am 19. Januar beginnt die Ehrung des Komponisten mit der Premiere von Elektra. Die Intendantin des Zürcher Schauspielhauses, Barbara Frey, hat die Tragödie in drei Akten neu inszeniert, sie will die Konflikte, Zwänge und vermeintlich schicksalhaften Notwendigkeiten im Stamm der Tantaliden freilegen. Die musikalische Umsetzung übernimmt Christian  Thielemann mit der Sächsischen Staatskapelle Dresden, Solisten sind Evelyn Herlitzius, Waltraud Meier, Anne Schwanewilms und René Pape.

In acht Zyklen wird das Schaffen von Richard Strauss an der Semperoper geehrt, der Vorverkauf der Karten hat bereits begonnen. Auch während der Osterfestspiele Salzburg werden vermehrt seine Werke aufgeführt.

Richard Strauss war auch ein bedeutender Theaterleiter und Dirigent. Außerdem hat er sich für die Optimierung des Urheberrechts eingesetzt.

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Über Raphaela Kaltenhäuser

Raphaela Kaltenhäuser | Freie Journalistin Klassische Musikszene Dresden

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