Studentenprojekt: WOHN-NECT mit Startphase in Bremen

Inhalte gestalten sich, wenn man sie lässt

(Kunst-)Studenten sind wissbegierige Menschen, die permanent (voneinander) lernen (wollen). Und wo könnten sie wohl besser voneinander lernen als im gemeinsamen Wohnzimmer ihres studentischen Zuhauses? Arina Assies und Kristina Karasjow, zwei angehende Kunsttherapeutinnen, haben es sich zur Aufgabe gemacht, in Bewegung zu setzen, was bewegend sein kann.

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Die beiden Kunsttherapeutinnen Kristina Karasjow und Arina Assies bei der Eröffnungsfeier "WOHN-NECT"

Die beiden Kunsttherapeutinnen Kristina Karasjow und Arina Assies bei der Eröffnungsfeier “WOHN-NECT”; Quelle: Johann Frick

WOHN-NECT nennen die beiden Studentinnen aus Ottersberg ihr Sozialprojekt. Jeder Raum, erklärt Karasjow, biete im Prinzip eine Grundlage für nachhaltige Begegnung, “solange er als Treffpunkt verschiedener Individuen verstanden wird, die in Interaktion treten: Miteinander leben statt nebeneinander wohnen!” Nur so würden Meinungen, Vorstellungen und Lebensträume zusammenlaufen und sich kollektiv verknüpfen.

Das Leben ist ständige Schöpfung (Leo Tolstoy)

Die beiden Kunsttherapeutinnen verstehen jede Form des Miteinander als Kunst, die Therapie sein kann. Auf der Grundlage ihres Studiums entwickelten sie ein Konzept für eine interaktive Raumum- und ausgestaltung, das diese These bestätigt. In der Dresdener Straße 25 in Bremen wurde der alte Partykeller der Studentenwohnanlage Weidedamm schließlich verfügbar gemacht, das Projekt sogar von der Stadt Bremen bezuschusst.

Nicht nebeneinander - Miteinander; Quelle: Johann Frick

Nicht nebeneinander – Miteinander; Quelle: Johann Frick

Inspiriert von Norma Jeane’s “Farbige[r] Knete: #Jan25″  auf der 54. Biennale, dem Bremener GLÜCKLICH Cafe und den “12 Ballads for the Hugeunot House” wurde WOHN-NECT zu einer Vision: “Es darf nicht nur beim Studentenwerk Bremen bleiben! Unser Projekt muss weiterwachsen – In Zukunft auch ohne uns”, wünscht sich Arina Assies:

Jeder sorgt selbst für ein Stück – sein eigenes Stück – Gemütlichkeit.

Das heißt konkret: Privatsphäre und Gemeinschaft miteinander verbinden. WOHN-NECT macht es möglich für alle, die Mitmachen mögen. Denn wenn der Raum lebt, in dem man sich findet, dann lebt auch das Zueinanderfinden. Inhalte gestalten sich selbst, man darf sich wohlfühlen, frei entfalten und connections knüpfen. Also: Eigenes mitbringen, Anderes mitnehmen, Möbel verrücken, Wände bemalen, Schränke aus- oder einbauen, Lampenschirme umfärben, Blumen umtopfen, Diskussionen führen und provozieren…

Weitere Infos auf: http://wohn-nectdasprojekt.jimdo.com/ich/

Nicht Nebeneinander - Miteinander; Quelle: Johann Frick

Nicht Nebeneinander – Miteinander; Quelle: Johann Frick

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Über Bowls Götzke

Bowls Götzke | Musiker, Schreiber, No-Budged-Filmemacher, Manager, Künstler, Motto: .sTyle ist nicht alles, aber ein Tyle davon.

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