Richard Bargel & Dead Slow Stampede

It`s Crap, not at all

Das bestenfalls selbstironisch betitelte Album des unabwägbaren Bargel wird ab dem 7. Februar (Meyer Records / Rough Trade) erhältlich sein: “It’s crap!”. It is great and well-done dürfte entgegen zu halten und zu skandieren sein. Denn nach dem eher lauen Techtelmechtel mit dem „Major“ (Bap) läuft die us-europäische Blues-Institution Richard Bargel mit „It’s crap“ zu wahrer Größe auf. Kaufen, hören, niederknien wird zur Bürgerpflicht, … wenn nur der Honky Tonk etwas vermindert worden wäre.

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Pure Crap (Meyer Records/music matters)

Pure Crap (Meyer Records/music matters)

Ach Herr Bargel, Sie haben ein steinerweichend scharfes Album erschaffen, zumindest in überwiegenden Teilen. Die Overdubs von Charlie Musselwhite und Freddy Koella sind gerne genommen, Ihrer Reputation beißt keine Wüstenmaus den bestaubten Faden ab. Aber wenn ich ganz ehrlich sein soll, dann bitte noch mehr von dem wunderbaren Flageolett und dem Dreck, dem Rotz, der Aufgabe, dem Wiederauferstehen.

Die skiffeligen Standards sind mir (andere Meinungen willkommen) dann doch eine Spur zu clean, zu brav, zu wenig … von dem, was Sie auf Tracks wie „Lady of he black bamboo“ oder „Stray cat“ zelebrieren (da erinnern Sie mich an Micheal Gira, kennen Sie den?!). Die Produktion erhaben, die Intonation überzeugt überzeugend … aber „ich“ brauche den Blues, den „echten“ Blues, um Sie ins Pantheon der Schwerblüter, der dünnhäutigen Dickhäuter, erheben zu können.

Wahre Größe: CD-Cover (Meyer/musicmatters)

Wahre Größe: CD-Cover (Meyer/musicmatters)

Haben Sie herzlichen Dank für den Aufgriff der viel zu früh verstorbenen britischen Folk- und Blueslegende John B. Spencer zu guter Letzt („Will your house be blessed“) … doch des Rezensenten Argwohn bleibt: Je düsterer, versoffener und perspektivloser Ihre Stimme und Arrangement „kommt“ – desto besser. Aber „ich“ – und wir (alle) – wollen es befriedet wissen: „It’s crap!“ rangiert schon heute unter dem Label „Platte des Jahres“,

CU – soon! Warum? Darum! Und wegen Roger Schaffrath, Paul G. Ulrich und Geert Roelofs, der meanwhile schon legendary „Dead Slow Stampede“, – „You got no brains“ (Bargel), but the music!

Hier die Daten:
25.01.2014 Köln, Altes Pfandhaus
29.01.2014 Fürth, Kofferfabrik
30.01.2014 Stuttgart, Laboratorium
01.02.2014 Brühl, Galerie am Schloss
13.02.2014 Pulheim, Kultur- und Medienzentrum
14.02.2014 Wuppertal, Bürgerbahnhof
27.02.2014 Hamburg, Cotton Club
28.02.2014 Lübeck, Rider’s Café
01.03.2014 Husum, Speicher
12.03.2014 Kassel, Theaterstübchen
13.03.2014 Gifhorn, Kulturbahnhof
14.03.2014 Berlin, Chesters Live Music Inn
15.03.2014 Brandenburg, Fontane Club
27.03.2014 Karlsruhe, Jubez
28.03.2014 Lahr, Blue Note
29.03.2014 Weil am Rhein, Altes Rathaus
03.04.2014 Bonn, Pantheon
04.04.2014 Dortmund, Piano
06.04.2014 Leverkusen, Scala
25.04.2014 Freiburg, Wodan Halle
26.04.2014 Meidelstetten, Adler
27.04.2014 Rödermark, Theater & Nedelmann (solo)
12.09.2014 Bielefeld, Extra Blues Bar (solo)

wird im September fortgesetzt

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