Jens Lysdal leichten Herzens

Danmark, Texas

Mit „Easy Heart“ legt Jens Lysdal am 17. Januar ein Album (Divine Records/Broken Silence) vor, das vor allem eins nicht verdient hat: die Festlegung, die Schublade. Viel mehr die Akzeptanz jener guten Laune und Gelassenheit, die es mit jedem wohl temperierten Ton zu stiften weiß. „What is perfect, what is true?“ („The beauty of it all“) – bei dem Aufgebot an hochkarätigen Unterstützern, Greg Leisz (Mitchell, Clapton, Frisell), Tim O`Brien (Knopfler), Glenn Fukanga (Dylan), Danny Frankel (Lee Jones, Reed), dürfte es Jens Lysdal gar nicht so leicht gefallen sein, die bezaubernde Leichtigkeit zu wahren, mit der „Easy Heart“ Umlauf für Umlauf punktet.

Administriere bereits ab €0,- Deine Tanzschule!

Aus gutem Grunde leichten Herzens: Jens Lysdal (lysdal.com/broken silence/music matters)

Aus gutem Grunde leichten Herzens: Jens Lysdal (lysdal.com/broken silence/music matters)

Jens Lysdal, als Kind dänischer Eltern in Schweden geboren, verbrachte sein erstes Lebensjahr in New Orleans. Was für ein Satz! Aber er ist kennzeichnend für das bewegte Leben des Vollblutmusikers mit skandamerikanischen Wurzeln. Als Studiomusiker, Filmmusikkomponist und Musikdozent hoch geschätzt, gelingt ihm spätestens mit „Easy Heart“ ein Paradestück: Perfektion in Sachen Intonation, Komposition und Instrumentierung – ohne auch nur eine Sekunde steril oder selbstbeweihräuchernd zu geraten. Wie das Cover nahelegt: Jens Lysdal scheint bei den Aufnahmen durchgängig gelächelt oder gar gelacht zu haben. Für den Hörer zum Vorteil: so viel gute Laune für so wenig Geld!

Des Rezensenten Dilemma: Die allerstärksten Tracks („The Congress Rag“ und „Sliding – Out of Reality“) kommen ohne Lysdals Stimme (die bei den sieben anderen Perlen wie ein guter Freund zum Hörer singt) aus. Ragtime at it’s best, und warum auch nicht? Lysdal scheint Musikalität und Drive mit ganz großen Löffeln in sich aufgenommen zu haben, umso schöner, dass er uns an seiner Diät teilhaben lässt.

Und noch schöner: Jens Lysdal kommt auf Tour:

27.03.2014 Hildesheim, Kulturfabrik Löseke
28.03.2014 Hamburg, LOLA
31.03.2014 Postfeld, Alte Meierei am See
01.04.2014 Köln, Café Lichtung
02.04.2014 Berlin, Auditoriet @ Dänische Botschaft
03.04.2014 Magdeburg, Blue Note

Viel Vergnügen!

PS.: Auch bei Facebook? Dann werde Fan von amusio!


Hinterlasse eine Antwort

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *

Du kannst folgende HTML-Tags benutzen: <a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <strike> <strong>