Parralox = Trüffelschwein

John von Ahlen – Verbrecher aus Leidenschaft

He did it again: Der ungemein umtriebige Freund der glorreichen Achtziger John von Ahlen schämt sich nicht im Geringsten für seine remixte Mixtur aus erlesenen Klassikern der Pop- und Wavehistorie und dem eigenen Erfolgsalbum „Recovery“. Mit „Eye In The Sky“ (Conzoom) verquickt Herr von Ahlen seine eigenen Großtaten mit denen von Depeche Mode oder Alan Parsons. Im Ergebnis ein wunderbares Album, das eine von Wehmut getünchte gute Laune mit Vehemenz heraufbeschwört.

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Schau mir ins Auge und höre gut zu: Parralox (Conzoom)

Schau mir ins Auge und höre gut zu: Parralox (Conzoom)

Coverversion, Remake oder Remix? Remis! Überzeugungstäter John von Parralox Ahlen legt mit „Eye In The Sky“ eine zu Tränen rührende Reminiszenz an die stilbildende Musik der Achtziger vor, die er mit seinen eigenen Kompositionen, welche gleichfalls jener extrem innovativen Phase der popmusikalischen Glorie huldigen, zu kredenzen weiß.

Ob es einem Martin Gore („Black Celebration“), einem Alan Parsons (Titeltack, in zwei Versionen), den Tears For Fears („Ideas as Opiates“) oder einem Robert Smith („A Forest“) gefällt – Wurscht, so es John von Ahlen gelingt, den Klassikern der Moderne ein neues Leben einzuhauchen, von dem sie nicht unbedingt ausgehen konnten. In gewisser Weise drängt sich die Floskel „natürlich“ auf, wenn auf „Eye In The Sky“ auch noch dem One-Hit-Wonder „Goodbye Horses“ (Q Lazzarus) ein gebührender Platz geschaffen wird. Nicht nur die Produzenten der TV-Serie „Nip/Tuck“ erinnern sich gerne an dieses Kleinod bester Wavekultur.

Es ergeht eine uneingeschränkte Empfehlung, selten gelingt der Einstieg in einen Jungbrunnen derart barrierefrei. Ein ganz legales Verbrechen.

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