Ab dem 30. Mai wird der selbsternannte Kaiser des Rock & Roll, Bonaparte Tobias Jundt, mit seinem vierten Album, „Bonaparte“ (Staatsakt / Rough Trade), seine Zepter und Reichsäpfel wieder machtvoll kreisen lassen. Bevor seinem Hofstaat vor lauter Ungeduld die Pferde durchgehen, erlässt der Top-Aristokrat von Gottes Gnaden eine Single vorab: „Into The Wild“ – nec pluribus impar. Die höfischen Feste mögen beginnen …

Bonaparte in Hongkong (Dennis LoDesigns)
Bonaparte in Hongkong (Dennis LoDesigns)

Obacht: Mit „Into The Wild“ signalisiert Bonaparte einen bislang unbekannten Verzicht auf Exaltiertheit und Kirmesspökes. „Cut the wire / be a bird / shoot the messenger before / he can say a word/ we have nothing left / to keep quiet about / over and out / into the wild”, deklamiert der Kaiser mit Bedacht betont und verdächtig ironiefrei. Das wird sein Volk erst einmal stutzig machen. Sollten die feudalen Pfründen enthemmter Lo-Fi-Glorifizierung etwa zur Neige gehen?

Wohl kaum, wie unter Auferbietung sämtlicher Machtfülle (und noch ein wenig viel mehr) das Album noch früh genug demonstrieren wird. Da kommt was Großes, versprochen! „We have nothing left / to keep quiet about…“ – doch, doch: über Details zum neuen Album. Für heute möge „Into The Wild“ genügen, ein Stück popmusikalischer Noblesse, dem es nun zu huldigen gilt.

http://youtu.be/KSOZ9f9hc6U

https://vimeo.com/87796636

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