Som Livre / Universal Music präsentiert die musikalische Entdeckung aus dem Gastgeberland der diesjährigen Fußball-WM: Maria Gadú! Ihr soeben zeitgleich, aber separat in Deutschland erschienenen Alben, ihr selbstbetiteltes Debut und der Zweitling „Mais Uma Página“, vereinen eine Vielzahl von typisch brasilianischen Einflüssen mit eingängigem Weltpop und einer Stimme, die es locker in sämtliche Endrunden schafft. In ihrer Heimat längst mit Platin bedacht, schickt sich die 27-Jährige heuer an, den Rest der Welt zu erobern.

Viva Maria Gadú! (Som Livre / Universal Music)
Viva Maria Gadú! (Som Livre / Universal Music)

Mit ihren rundum gelungenen Scheiben und ihrer aufsehenerregenden Ausstrahlung dürfte sie die Steine auf dem Weg zur Weltkarriere locker aus dem Weg räumen. Natürlich klingt die Samba mit, wenn Musik aus Sao Paulo oder von der Copacabana erklingt. Aber auch der schwarze Beat aus Bahia oder der charakteristisch rhythmisierte Favela-Funk schwingen mit, wenn Maria Gadú sämtliche Einflüsse mit moderner MPB (Música Popular Brasileira) vermischt und mit ihrem beeindruckenden Gitarrenspiel krönt. Ihr immenses Talent wird indes nicht nur von der breiten brasilianischen Öffentlichkeit geschätzt. So wurde eines ihrer ganz großen Idole, Caetano Veloso, zu ihrem Mentor und zu ihrem musikalischen Begleiter: Die gemeinsame Tour, zwei Gitarren und vier Hände, wurde zu einem Triumph, wie auch das daraus hervorgegangene Album, das hierzulande noch seiner Entdeckung, bzw. Veröffentlichung harrt.

"Só olhar, Baby" (Baba) , hör nur zu! Sehr gerne! (Som Livre / Universal)
„Só olhar, Baby“ (Baba) , hör nur zu! Sehr gerne! (Som Livre / Universal)

Aber immer schön eins nach dem anderen: Auf den nun endlich vorliegenden Alben zieht Maria Gadú sämtliche Register, die ihr eine reichhaltige Instrumentierung bietet. Dabei klingt sie weniger „typisch“ brasilianisch als gemeinhin zu vermuten wäre. Will sagen: Selbst wem ständige Samba-Salsa-Laune schnell auf die Nerven geht, wird Gefallen an Maria Gadús entspannten und melodiösen Songs finden. „Ich würde mein Album als Popmusik beschreiben“, meint die Künstlerin. Und damit hat sie im besten Sinne absolut Recht. Und  – wer den oft bemühten Jaques Brel-Klassiker „Ne me quitte pas“ einmal völlig anders als gewohnt erleben möchte, wird bei Maria Gadús eigenständiger Neu-Interpretation (auf der Debut-CD) ins Staunen geraten. Summa summarum: Der Sommer, die WM und die Gartenpartys können kommen, Maria Gadú ist schon da.
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