Erster Track im Stream

Trans Am kündigen Volume X an

Einverstanden, bis zum 15. August ist es noch eine Weile hin. Da kann und wird noch viel passieren, wie auf dem dann bei Thrill Jockey erscheinenden Album „Volume X“ von Chicago. Pardon, von der von Chicago aus agierenden Post-Rock-Formation Trans Am. Die ja beinahe in Vergessenheit geraten wären, „Thing“ liegt vier Jahre zurück, aber doch nie in Vergessenheit geraten können: ihr vorbehaltsloser Stilmix ist dafür einfach zu eigenständig. Nathan Means, Phillip Manley und Sebastian Thomson machen, was nur Nathan Means, Phillip Manley und Sebastian Thomson können. Kurze Ankündigung des Comebacks einer bahnbrechenden Band feinsinniger Freigeister.

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Stimmt nachdenklich: Volume X (Thrill Jockey)

Stimmt nachdenklich: Volume X (Thrill Jockey)

Es sei vorweggenommen: Auch „Volume X“ wird ab dem Spätsommer vorsätzlich mindestens drei Dutzend Musikstile und -genres durcheinander wirbeln, dagegen ist unsere Wäscheschleuder ein lahmer Wiederkäuer. Drone? Hardrock? Speed-Metal? Shoegaze? Retro-Elektro? Wozu brauchen Sie für jeden Geschmack noch eine eigene Platte, wo Sie doch alles auf einmal haben können?! Mit dem Oeuvre von Trans Am sowieso und dem neuen Album „Volume X“ schlechthin.

Aber immer locker bleiben: Trans Am (Mike Seely)

Aber immer locker bleiben: Trans Am (Mike Seely)

Wer jetzt „Beliebigkeit“ kräht, der kommt in den Suppentopf. Trans Am gehen nämlich stets charmant durchdacht und schlüssig vor. Manchmal sogar zu durchdacht, zu schlüssig. Das vermeintliche Chaos bleibt stets von dominanter Kognition beherrschbar. Nicht die Extreme wird aufgesucht, vielmehr der Harmonie des Variablen Stippvisiten abgestattet. Wir dürfen also gespannt sein und bleiben.

Hier der Vorgucker, der klingt, wie aus einer Eisdiele, in der getanzt wird:
http://www.stereogum.com/1675873/trans-am-ill-never-alternate-version-stereogum-premiere/mp3s/

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