Es werde TranSLight!

Licht, Licht und Licht!

Mit dem Ablauf des gestrigen Sonntags ging ein 72-Stunden-Kunstmarathon in der Halle am Rhein zu Ende. Jetzt, da die Tage wieder kürzer werden, wird Translight zunehmend zur alternativen Lichtquelle. Ein (vom Karma) ausgewähltes Publikum hatte den Mut, sich freischalten zu lassen und wird der Zukunft von Kunst und Kultur einen neuen Namen geben: Transmitterismus.

Neues Erlebnis bei der Organisation Deiner Musikschule

copyright@yolanda rothschild

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Es scheint im Grunde doch so zu sein: Nicht ist, wie es zu sein scheint. Was ist Kunst? Was ist Qualität? Was ist Translight? Immer schon musste sich der Konsument eigene Antworten auf Fragen geben, die offenkundig unbeantwortet im Zeit-Raum-Kontinuum stehen. Eindeutigkeiten darf man hier nicht erwarten; es verhält sich dabei also wie mit der ewigen Suche nach dem Schöpferplan. Derartige Fragen machen Religion.

So ist es vorgesehen, so ist es gut, denn – Butter bei die Fische – wer will schon alles auf dem Silbertablett serviert bekommen? Die Trägheit natürlich, aber die war im Zeitraum vom 20. bis zum 22. Juni 2014 zur „Cloudwork Orange“ nicht eingeladen. Franzis Lating und Stephanie Krauch zeigten ihrem Publikum die bunte Wucht emotionaler Tiefe, ein Zeit/Raum-Strudel ins Nichts… Geborgenheit, Verlorenheit, Einssein.

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Der Freischaltprozess ist eine Notwendigkeit, denn wer sich ihm entzieht – was ja durchaus legitim und möglich bleibt -, wird nie be-GREIFEN, und wer nicht begreift, der fällt zurück. Der Verstand ist ein merkwürdiges Instrument: Ohne das Gefühl vollkommen wertlos. Manchmal ist es besser, ihn einfach auszuschalten und im Jetzt zu bleiben. In diesem Zustand/Moment erfasst man Translight wohl auch am Besten: Offen und frei. Hinterher auswerten, ja, gerne, aber nie bewerten.

Das Resonanzkonzert (drei in drei Tagen, jeweils um sieben) unterstreicht diese These akkustisch: neoklassisch, themenzentral und unfassbar präzise. Jonathan Meese wäre stolz drauf!

Die nächste Ausstellung/Freischaltung kommt bestimmt. Augen, Herz und Kopf also bitte offenhalten. Verpassen Sie nicht den Anschluss!

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Über Bowls Götzke

Bowls Götzke | Musiker, Schreiber, No-Budged-Filmemacher, Manager, Künstler, Motto: .sTyle ist nicht alles, aber ein Tyle davon.