Spätestens ihr Debutalbum „What About Love“ ebnete der Münchnerin mit puertorikanischen Wurzeln den Weg auf die Erfolgsspur. Die zahlreichen Konzerte, die Sara Lugo in Europa, den USA und Mittelamerika seitdem gegeben hat, machen sich nun auf „Hit Me With Music“ (Oneness Records/Grooveattack) bemerkbar: Sara Lugo klingt reifer, abgeklärter und hat den Pop für sich entdeckt, ohne die Roots völlig zu vernachlässigen.

Gut getroffen: Sara Lugo (Oneness Records)
Gut getroffen: Sara Lugo (Oneness Records)

Immerhin erscheint „Hit Me With Music“ auf einem seriösen Reggae-Label. Das mag als Hinweis an diejenigen genügen, die Sara Lugo Anbiederung ans Airplay vorwerfen wollen. Die Bässe sind noch tief, der Riddim federnd genug, um das Album als Reggae light durchgehen zu lassen. An der nun (etwas) erwachsener und variabler klingenden Stimme Sara Lugos, vor allem beim souligen „Never Ever“, gibt es ohnehin nichts zu rütteln.

Diesmal greifen ihr mit Shooting Star Protoje („Really Like You“), dem Indonesier Ras Muhamad („Learn & Grow“, wer sagt‘s denn?!) und Kabaka Pyramid („High & Windy“) einschlägig bekannte Namen unter die Arme. Und genau diese Tracks machen dann auch den Unterschied zu gesichtsloser Duzendware aus. Doch leider fällt die Produktion von Umberto Echo und Sara Lugo herself dermaßen glatt aus, dass sich so mancher Bonus schnell wieder verwirken könnte. Aber wer es gerne mal geschmeidig und leicht hat, der möge sich mit „Hit Me With Music“ sehr gerne anfreunden.

„High & Windy“ (feat. Kabaka Pyramid 2012):
youtube.com/watch?v=XDng01g3Ejw

sara-lugo.com
facebook.com/pages/Sara-Lugo/140030142185?ref=br_rs

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