Fly im Gespräch (Stephan Wolf)
Fly im Gespräch (Stephan Wolf)

amusio: „Ihr habt eine ganze Menge Musikpreise eingeheimst. Hat sich dieser institutionalisierte, geförderte Push negativ auf Eure Glaubwürdigkeit als unabhängige Musiker ausgewirkt?“

Martin „Fly“ Fliegenschmidt: „Och, die ganzen Preise, die haben wir selbst längst vergessen. Aber warum sollten sie an unserer Glaubwürdigkeit oder Unabhängigkeit rühren? Wer einen Grammy gewinnt, büßt doch auch keine Authentizität ein!“

amusio: „Eure Texte stecken voller Unauflösbarkeiten. So mancher Sinnspruch hat es als grafisches Moment auch in Eure Covergestaltung geschafft. Sind sie ein Markenzeichen oder gar die Essenz von Parka?“

Martin „Fly“ Fliegenschmidt: „Die im Booklet hervorgehobenen Sinnsprüche stellen als Textauszug die Highlights unserer Lyrics dar. Als Essenz sollten sie auch die Musik widerspiegeln: Wir sind auf der Suche zuhause. Mit geht es um die Prozesshaftigkeit. Es sollte nichts als abgeschlossen gelten, was sich noch weiter entwickelt. Gleichzeitig muss das Abgeschlossene mitgetragen werden: Wir sind auch das was wir verlieren.“

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