Von Ohio über L.A. zum WGT? Ari Mason (ariofficisl.com)
Von Ohio über L.A. zum WGT? Ari Mason (ariofficisl.com)

amusio: „Aber deine klassische Ausbildung kommt Dir doch auch bei Deiner akuten Imago zugute?“

Ari Mason: „Sicher. Ich habe gelernt wie Musik funktioniert. Und wie sie nicht funktioniert, da wird es interessant. Ich kann sehr schnell Lieder schreiben, ich verspüre da keinerlei Hemmnisse. Was mir noch fehlt, das ist das Feedback. Es nützt mir nichts, wenn ich Lieder schreibe, die niemand hört. Oder wenn da niemand ist, der darauf reagiert.“

amusio: „Aber hinsichtlich der Wahrnehmung Deiner Arbeit hast Du doch in Bruno Kramm und seinem Label Danse Macabre hervorragende Mentoren gefunden. Wie kam es dazu?“

Ari Mason: „So banal, wie man es kaum glauben möchte. Ich hatte einige Demos produziert und wusste nicht, wohin damit. Da habe ich sie einfach in die Welt hinaus versandt. Und Bruno antwortete umgehend, wollte mich quasi sofort haben. Wer könnte dem widerstehen? Aber ich war schon sehr überrascht und nahe an dem Punkt, wo ich einen Rückzieher gemacht hätte. Ein deutsches Label mit soviel Fama, was habe ich dort verloren?“

amusio: „Aber Bruno ist für seine Spürnase bekannt…“

Ari Mason: „Und nicht nur das hat mich beeindruckt. Der Deal mit Danse Macabre hat mich in meiner Ansicht bestätigt, dass in der sogenannten schwarzen Szene die Uhren etwas anders laufen als in anderen Musikgenres. Es ist alles so unkompliziert, und die Leute, die in der Szene aktiv sind, zeichnen sich durch absolute Offenheit und großes Interesse aus. Bei typischen Rockbands sieht das Business ganz anders aus, von der klassischen Musik mal ganz zu schweigen. Ich denke, die Dark Wave Szene, von mir aus auch die der Goths und so weiter, ist weitaus liberaler als andere Sparten.“

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