Deutscher Filmpreis 2013: Abstimmung für die Publikums-Lola

Am 26. April 2013 findet im Berliner Friedrichstadt-Palast die Gala des Deutschen Filmpreises statt, auf der die begehrten Lola-Statuen vergeben werden. Dabei wird auch ein Film mit dem Publikumspreis ausgezeichnet. Qualifiziert haben sich folgende zwölf Filme: „Türkisch für Anfänger“, „Russendisco“, „Hanni und Nanni 2“, „Schutzengel“, „Mann tut was Mann kann“, „Die Vermessung der Welt“, „Cloud Atlas“, „Jesus liebt mich“, „Vampirschwestern“, „Schlussmacher“, „Fünf Freunde 2“ und „Kokowääh 2“. Bis einschließlich 22. April 2013 kann jeder Filmfan seine Stimme auf www.tvspielfilm.de/Publikumspreis abgeben.

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Zu gewinnen gibt es auch etwas: Unter allen Teilnehmern der Abstimmung wird eine Reise zum Deutschen Filmpreis nach Berlin verlost. Der Publikumspreis wurde zuletzt von 1999-2005 vergeben und nun nach acht Jahren Abstinenz wieder eingeführt. Da sich die Nominierungen für diese Auszeichnung an den höchsten Zuschauerzahlen orientieren, sind ausschließlich die kommerziell erfolgreichsten Filme des jeweiligen Jahres im Rennen.

Lola-Statue des Deutschen Filmpreises

Logo: Deutscher Filmpreis (Quelle: Deutsche Filmakademie e.V.)

Mit dabei ist auch der oftmals kritisierte aber stets erfolgreiche Regisseur, Produzent und Schauspieler Til Schweiger mit dem Action-Thriller „Schutzengel“ und der Komödie „Kokowääh 2“.

Unter den Anwärtern sticht besonders die internationale Co-Produktion „Cloud Atlas“ hervor. Auch wenn die epochale Literaturverfilmung bezüglich der Einspielergebnisse nicht ganz die hohen Erwartungen erfüllen konnte, machte endlich mal wieder ein Film mit deutscher Beteiligung auch international von sich reden.

Für Regie und Drehbuch der millionenschweren Produktion sind der deutsche Filmemacher Tom Tykwer sowie die US-amerikanischen Geschwister Andrew und Lana Wachowsk verantwortlich. Die Nominierungen für die weiteren Kategorien des Deutschen Filmpreises werden am 22. März dieses Jahres bekannt gegeben – wir werden zeitnah davon berichten.

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Über Stefan Huhn

In Münster aufgewachsen und dort auch Germanistik auf Magister studiert. Während und nach dem Studium mehrere Praktika im journalistischen Bereich absolviert. Nach einem Praktikum in England an der University of Exeter Students' Guild arbeite ich mittlerweile in München als freiberuflicher Journalist und Filmkritiker, schreibe Rezensionen und führe Interviews für diverse Online- und Printmagazine. Als Mitarbeiter von amusio.com möchte ich nun auch meiner Begeisterung für Musik Ausdruck verleihen. .