10. Ambient Festival Zivilisation der Liebe

Imperfectio et Misericordia

In der Kölner Basilika St. Aposteln findet vom 22. – 25. Januar bereits in der zehnten Auflage das einzigartige Ambientfestival statt, das dem zivilisatorischen – und dem sinnlichen – Geist der Liebe gewidmet ist. Das Motto (Unvollkommenheit und Barmherzigkeit) rekurriert auf den Mut zum Experiment sowie auf dessen Akzeptanz als sich einander bedingende Teilaspekte des menschlichen Willens zur Erneuerung und einer der Verbalsprache enthobenen Verständigung und Kontemplation. Hierzu ist mit einer erlesenen Auswahl an Solokünstlern und Ensembles bestens gesorgt, eine wärmende Decke zusätzlich kann bei den Konzerten in der Basilika nicht schaden.

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Unvollkommenheit, Barmherzigkeit, Liebe (ambientfestival.de)

Unvollkommenheit, Barmherzigkeit, Liebe (ambientfestival.de)

Am Donnerstag (Beginn der Veranstaltungen, außer Sonntag, jeweils 20:30 Uhr) präsentiert zunächst die Londoner Violinistin und Pianistin Poppy Ackroyd ihre Interpretation von sanft durchdringend rhythmisierten und dabei federleicht anmutenden Klängen, wie zuletzt auf ihrer von der Kritik hochgelobten CD „Feathers“.

Anschließend betritt mit Sylvain Chauveau ein alter Bekannter die Vierung, diesmal jedoch zusammen mit Celin Flamen (Cello), Julia Gallego (Flöte) und Stephane Garin (Perkussion). Ihr Zero („0“) verstehen sie als Ausdruck einer offen agierenden Formation, die sich den jeweils gegebenen Spielorten anpasst, also am heutigen Abend „O for Churches“ in mystisch-meditativer Absicht.

Zum Abschluss wird – erstmals im Rahmen dieses Festivals – der in Köln beheimatete Max Würden einige Ergebnisse seiner organisch gehaltenen Klangforschungen beisteuern, die in etwa so atmosphärisch komplex und anheimelnd zugleich ausfallen dürften, wie schon auf der hervorragenden CD „Or Lost“.

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