Amy Winehouse: Babyalarm, Gedichte & neues Album

Die Prominews sind in diesen Tagen voll mit Meldungen über Sängerin Amy Winehouse: nicht nur, dass sie die Tatsache verkraften muss, dass ihr Freund Blake während seines Aufenthalts in der Entzugsklinik eine andere Patientin geschwängert haben soll… nein, auch dass diese Patientin das Kind behalten will (natürlich! Schließlich springt bei dem ganzen Medienrummel

Neues Erlebnis bei der Organisation Deiner Musikschule
und bei so einem berühmten Vater auch ziemlich viel Geld raus), selbst drogensüchtig ist, bereits zwei Kinder hat und derzeit arbeitslos ist.
Nun gut, es geht aber noch weiter: die britische Zeitung News Of The World schreibt, die von Jake geschwängerte Patientin Gilleen Morris hätte nicht dagegen einzuwenden, dass Amy Winehouse womöglich die Stiefmutter ihres Babys wird – jedoch sollte Amy Gilleens Meinung nach dann die Finger von Drogen lassen. Hallo, geht’s noch?

(c) Foto: Fionn Kidney / Flickr / CC

(c) Foto: Fionn Kidney / Flickr / CC

Arme, arme Amy. Da versucht die Soulmusikerin ein wenig Ruhe auf der Karibikinsel St. Lucia zu finden, um ihr neues Album fertigzustellen, und solche Schockmeldungen machen ihr einen Strich durch die Rechnung – ganz ehrlich, wer könnte ja noch konzentriert Songs aufnehmen? Übrigens gibt es seitens Amy noch keine offizielle Stellungnahme zu dem Blakes-uneheliches-Kind-Problem.

Aber vielleicht eine innofizielle Reaktion: schließlich stürzt sich Amy erst recht in Arbeit. Neben den Albumaufnahmen plant sie, den Rat ihres Drogen-Freundes und Musikerkollegen Pete Doherty befolgend, einen Gedichtband zu verfassen. Inhaltlich soll es sich dabei um die Höhen und Tiefen ihres Lebens drehen. Und danach will sie angeblich irgendwann ein Kinderbuch schreiben. Naja, solange sie in diesem Kinderbuch das drogen- alkohol- und gewaltgeschwängerte Leben nicht anpreist, sondern die Kinder davon abhält, ist ja alles gut.

Apropos Kinder: sie soll ja jetzt auch Kinder adoptieren wollen. Soll das etwa ein PR-gerechter Racheschlag für Blakes Schwängerungs-Aktion sein?

Übrigens: Insider des Internetdienstes gigwise behaupten, Amy könne sich vor Angeboten kaum retten. Musikalisch, natürlich. Viele Künstler sollen mit ihr zusammenarbeiten wollen, darunter auch Piepslöckchen Justin Timberlake. Doch Amy soll in dieser Hinsicht ganz schön wählerisch sein und eine Zusammenarbeit nur mit Künstlern in Erwägung ziehen, deren Musik zu ihrer momentanen Gefühlslage passen.

Wir hätten ja einige Tipps. Wie wäre es denn etwa mit Pink (eine Neuauflage des Songs „Just Like A Pill“ beispielsweise)? Auch die in der Versenkung verschwundene Band The Vines könnte ein Comeback mithilfe einer Kooperation gebrauchen. Ihr Song „FTW“ (F*** The World) würde auch sehr zu Amys Stimmung passen.

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