Fuck it, dude! Let’s get wasted! – mit diesem persönlich zu nehmenden Appell drängt ab dem 23. Januar die Debüt-EP der Rivershores aus irgendwo zwischen Unna und Lüdenscheid. Auf ihr legen sechs sexy Tracks nahe, wie sich die Freude am Verderben im westwestfälischen Dschungel anfühlt: Fuckin‘ melodisch und unwiderstehlich virulent. Wenn Patte (Gitarre & Stimme), Saibel (Gitarre), Rob (Bass & Stimme) und Luke (Schlagzeug) demnächst die Nation bespielen, dürften kanariengelbe Schutzanzüge dem Dresscode entsprechen.

Außerirdische Intelligenz: Rivershores,"Fuck it, dude! Let's get wasted!" (uncle-m/shieldrecordings)
Außerirdische Intelligenz: Rivershores,“Fuck it, dude! Let’s get wasted!“ (uncle-m/shieldrecordings)

Denn: Schwitzen liegt im Trend – und von innen beschlagene Sichtfenster sind schwer angesagt. Da sich die anstehenden Gigs der Rivershores im Zuge der EP-Verbreitung als in herausragender Weise schweißtreibend erweisen werden, haben schon so etliche den Spielstätten arrondierte Saunaclubs Gewinnwarnungen ausgegeben.

Klar, wo doch das Teil – Fuck it, dude! Let’s get wasted! – doch schon als Konserve sämtliche Warnhinweise rechtfertigt. Hochgradig ansteckend verbreitet es eine aufmüpfig beste Laune, wie sie Überlebenskünstler und Transpirationsasse von Combos wie Iron Chic, Astpai oder RVIVR kennen und zu schätzen wissen.

Wer jetzt noch das einzig Allerrichtigste tun will, der möge sich beeilen: Die auch farblich ansprechenden 10‘‘-Vinyls werden nur noch in Restbeständen geführt. Zögerer werden sich also wie üblich selbst bestrafen und die Tondoku zum Westfälischen Unfrieden 2015 Fuck it, dude! Let’s get wasted! (zunächst nur) in digitaler Form (oder als Tape-Edition!) goutieren können.

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